Grüne für Energiegesetz und Abschaffung der Schulpflege

Kantonalpartei fasste ihre Parolen für den 27. September.

Drucken
Teilen

Abstimmungen Die Aargauer Grünen haben am Dienstagabend in einer Online-Mitgliederversammlung die Parolen für den 27. September gefasst.

Die Badener Bildungsvorsteherin und Grossrätin Ruth Müri warb für die Abschaffung der Schulpflege. Heute sei diese für die Schulstrategie zuständig, der Gemeinde- oder Stadtrat für die Finanzen. Dies sei ineffizient und berge Konfliktpotenzial, ohne Schulpflege liesse sich dies verhindern, sagte Müri.

Der frühere Stadtammann Geri Müller, der heute Schulleiter in Brugg ist, setzte sich gegen die Abschaffung ein. Er befürchtet einen erhöhten Spardruck für die Schule, wenn der Gemeinderat für die Schule zuständig sei. Die Abschaffung sei nicht zum Wohl der Kinder, sondern sei nur auf eine höhere Effizienz in der Gemeinde ausgerichtet.

Die Grünen stimmten der Abschaffung deutlich zu, Geri Müller blieb der Einzige, der für die Beibehaltung votierte.

Energiegesetz: Ja, aber nur mit Zähneknirschen

Robert Obrist sagte, die Jungen Grünen hätten recht mit ihrer Kritik, dass zu wenig gegen den Klimawandel getan werde. Auch aus seiner Sicht gehe das neue Aargauer Energiegesetz nicht weit genug, dennoch empfehle er ein Ja, denn das Gesetz sei besser als nichts und besser als die bisherigen Regelungen. Nach einigen Fragen, aber keinen negativen Voten der Mitglieder, fassten die Grünen mit 17 zu 1 deutlich die Ja-Parole zum neuen Energiegesetz. (fh)

Aktuelle Nachrichten