Abstimmung
Wenige Stimmen sorgen in Kirchleerau für ein Nein zum Covid-Gesetz

Zweimal Nein, einmal Ja: So hat Kirchleerau bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Kirchleerau: 51.7 Prozent Nein zum Covid-Gesetz

Die Ergebnisse in Kirchleerau: 51.7 Prozent Nein zum Covid-Gesetz

(chm)

Mit einem Unterschied von nur gerade 15 Stimmen hat Kirchleerau das Covid-Gesetz abgelehnt. 227 Personen sagten Nein, 212 stimmten Ja. Das entspricht 51.7 Prozent Nein. Im Kanton Aargau lautete das Resultat zum Covid-Gesetz 62.6 Prozent Ja. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 62 Prozent Ja.

Auch im Juni hatte Kirchleerau bereits Nein gesagt bei der Abstimmung zum Covid-Gesetz. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger hatten die Vorlage mit 60 Prozent Nein Prozent abgelehnt.

Stimmbeteiligung weit über Durchschnitt

Mit 70.2 Prozent lag die Stimmbeteiligung beim Covid-Gesetz in Kirchleerau deutlich über dem langjährigen Durchschnitt. An den Abstimmungen seit 1990 beteiligten sich in der Gemeinde im Schnitt jeweils rund 45 Prozent der Stimmberechtigten.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 66 Prozent Ja zum Covid-Gesetz, in den ländlichen gab es 54 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 59 Prozent Ja. Kirchleerau zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land und stimmte somit anders ab als die Mehrheit auf dem Land.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 62 Prozent Ja zum Covid-Gesetz, in der Romandie hiess es 61 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 65 Prozent Ja. Die Gemeinde Kirchleerau stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Mehrheit für Pflegeinitiative

Zur Pflegeinitiative hat eine Mehrheit in Kirchleerau ein Ja eingelegt. Der Ja-Anteil betrug 59 Prozent. Mit einem ähnlichen Ja-Stimmenanteil von 58 Prozent hiess auch der Kanton Aargau die Vorlage gut. Die Schweiz stimmte 61 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 62 Prozent Ja zur Pflegeinitiative, in den ländlichen gab es 59 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 59 Prozent Ja. Kirchleerau zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land und stimmte somit gleich wie die Mehrheit auf dem Land.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 60 Prozent Ja zur Pflegeinitiative, in der Romandie hiess es 64 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 56 Prozent Ja. Die Zustimmung in Gemeinde Kirchleerau fiel somit ähnlich aus wie in der Deutschschweiz.

Justizinitiative scheitert deutlich

In der Gemeinde Kirchleerau hat es ein sehr deutliches Nein gegeben zur Justizinitiative. 71.2 Prozent lehnten die Vorlage ab. Auch der Kanton Aargau lehnte die Vorlage ab, allerdings weniger deutlich. Der Nein-Stimmenanteil betrug 67 Prozent. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 68.1 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 67 Prozent Nein zur Justizinitiative, in den ländlichen gab es 69 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 69 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Kirchleerau haben die Justizinitiative abgelehnt. Rund 98 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 68 Prozent Nein zur Justizinitiative, in der Romandie hiess es 70 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 64 Prozent Nein. Die Ablehnung in Gemeinde Kirchleerau fiel somit stärker aus als in der Deutschschweiz.

Mit 68.9 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Kirchleerau höher als im Kanton Aargau (65 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 65.2 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

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