Abstimmung
Suhr sagt Ja zur Ehe für alle

Einmal Ja, einmal Nein: So hat Suhr bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Suhr: 64.8 Prozent Ja zur Ehe für alle

Die Ergebnisse in Suhr: 64.8 Prozent Ja zur Ehe für alle

(chm)

Zu Ehe für alle hat eine klare Mehrheit in Suhr ein Ja eingelegt. Der Ja-Anteil betrug 64.8 Prozent. Mit einem ähnlichen Ja-Stimmenanteil von 64 Prozent hiess auch der Kanton Aargau die Vorlage gut. In der Schweiz lautete das Ergebnis 64.1 Prozent Ja.

Auch zur eingetragenen Partnerschaft für homosexuelle Paare hatte Suhr 2005 bereits Ja gesagt. Damals lautete das Resultat zum Partnerschaftsgesetz 55.4 Prozent Ja. 

Das Diskriminierungsverbot aufgrund der sexuellen Orientierung im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde befürwortet (61.9 Prozent).

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 67 Prozent Ja zu Ehe für alle, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 61 Prozent Ja. Suhr gehört in die grosse Gruppe der städtisch geprägten Gemeinden, welche die Vorlage Ehe für alle angenommen haben. Rund 98 Prozent dieser Gemeinden befürworteten die Vorlage. Die Bevölkerung in diesen Gemeinden befürwortete die Vorlage mit 57 Prozent.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 65 Prozent Ja zu Ehe für alle, in der Romandie hiess es 62 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 53 Prozent Ja. Die Zustimmung in Gemeinde Suhr fiel somit ähnlich aus wie in der Deutschschweiz.

99-Prozent-Initiative scheitert deutlich

Suhr sagte Nein zur 99-Prozent-Initiative, allerdings war der Ja-Anteil von 39 Prozent noch einer der grössten im Kanton, nämlich Rang sechs. Das Resultat zur 99-Prozent-Initiative im Kanton Aargau hiess 70.1 Prozent Nein. Zur Erinnerung: In der Schweiz lautete das Resultat 64.9 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 62 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in den ländlichen gab es 70 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 69 Prozent Nein. Suhr zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Stadt und stimmte somit gleich wie die Mehrheit in den Städten.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie bei der 99-Prozent-Initiative gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche fünf Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 66 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 66 Prozent Nein.

Mit 55.1 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Suhr höher als im Kanton Aargau (52.9 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 52.4 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.