Abstimmung
In Wiliberg scheitert das CO2-Gesetz deutlich

Viermal Nein, einmal Ja: So hat Wiliberg bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Wiliberg: 70 Prozent Nein zum CO2-Gesetz

Die Ergebnisse in Wiliberg: 70 Prozent Nein zum CO2-Gesetz

(chm)

Die klare Mehrheit der Abstimmenden in Wiliberg hat zum CO2-Gesetz Nein gestimmt. Mit einem Nein-Anteil von 70 Prozent verwirft die Gemeinde die Vorlage. 70 Stimmende legten ein Nein ein, 30 ein Ja. Auch der Kanton Aargau sagte Nein, allerdings deutlich weniger wuchtig, nämlich mit 56 Prozent Nein. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 51.6 Prozent Nein.

Das Resultat zum CO2-Gesetz war durch einen Stadt-Land-Graben geprägt, und zwar einen recht ausgeprägten von rund 18 Prozentpunkten. Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Ja zum CO2-Gesetz, in den ländlichen gab es 64 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 57 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Wiliberg haben das CO2-Gesetz abgelehnt. Rund 93 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 52 Prozent Nein zum CO2-Gesetz, in der Romandie hiess es 50 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 56 Prozent Nein. Die Gemeinde Wiliberg lehnte somit deutlich stärker ab als ihre Sprachregion.

Trinkwasserinitiative scheitert deutlich

Nein zur Trinkwasserinitiative in Wiliberg: Eine sehr deutliche Mehrheit von 76.7 Prozent der Stimmenden lehnten die Vorlage ab. Ein Nein schrieben 79 auf den Stimmzetteln, ein Ja legten 24 ein. Auch der Kanton Aargau sagte Nein, allerdings deutlich weniger wuchtig, nämlich mit 61.8 Prozent Nein. Die Schweiz stimmte 60.7 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Nein zur Trinkwasserinitiative, in den ländlichen gab es 72 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 66 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Wiliberg haben die Trinkwasserinitiative abgelehnt. Rund 98 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie bei der Trinkwasserinitiative gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche sieben Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 59 Prozent Nein zur Trinkwasserinitiative, in der Romandie hiess es 66 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 62 Prozent Nein. Die Gemeinde Wiliberg lehnte somit deutlich stärker ab als ihre Sprachregion.

Pestizidinitiative scheitert deutlich

Wiliberg hat Nein gesagt zur Pestizidinitiative, und zwar mit 78.6 Prozent. Das ist der sechstgrösste Nein-Anteil im Kanton Aargau. 81 Stimmende legten ein Nein ein, 22 ein Ja. 62.8 Prozent Nein lautete das Ergebnis zur Pestizidinitiative im Kanton Aargau. Das nationale Ergebnis war 60.6 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Nein zur Pestizidinitiative, in den ländlichen gab es 72 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 66 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Wiliberg haben die Pestizidinitiative abgelehnt. Rund 98 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 60 Prozent Nein zur Pestizidinitiative, in der Romandie hiess es 64 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 60 Prozent Nein. Die Gemeinde Wiliberg lehnte somit deutlich stärker ab als ihre Sprachregion.

Mehrheit gegen Covid19-Gesetz

Mit einem minimen Unterschied von vier Stimmen hat Wiliberg das Covid19-Gesetz abgelehnt. 52 Personen sagten Nein, 48 stimmten Ja. Das entspricht 52 Prozent Nein. Das Resultat zum Covid19-Gesetz im Kanton Aargau hiess 58 Prozent Ja. Die Schweiz stimmte 60.2 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 65 Prozent Ja zum Covid19-Gesetz, in den ländlichen gab es 50.4 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 57 Prozent Ja. Mit dem Nein zum Covid19-Gesetz steht Wiliberg im Gegensatz zur Mehrheit der ländlichen Gemeinden. Rund 58 Prozent dieser Gemeinden befürworteten die Vorlage.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim Covid19-Gesetz gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche sieben Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 58 Prozent Ja zum Covid19-Gesetz, in der Romandie hiess es 65 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 69 Prozent Ja. Die Gemeinde Wiliberg stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

PMT-Gesetz deutlich angenommen

Mit einem der grössten Ja-Anteile im Kanton Aargau hat Wiliberg das PMT-Gesetz befürwortet, und zwar mit 63.4 Prozent. Das ist Rang 10 im Kanton. 64 Personen befürworteten die Vorlage, 37 stimmten Nein. Im Kanton Aargau ging die Abstimmung zum PMT-Gesetz mit 57.3 Prozent Ja aus. Die Schweiz stimmte 56.6 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Ja zum PMT-Gesetz, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 59 Prozent Ja. Wiliberg zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim PMT-Gesetz gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche fünf Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 55 Prozent Ja zum PMT-Gesetz, in der Romandie hiess es 60 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 58 Prozent Ja. Die Gemeinde Wiliberg stimmte somit deutlich stärker zu als ihre Sprachregion.

Die Stimmbeteiligung in Wiliberg (Gültige Stimmzettel: 103) war eine der höchsten im Kanton Aargau. Die Beteiligung von 74.7 Prozent bedeutet Rang neun im Kanton. Im Kanton Aargau gingen 59 Prozent der Stimmberechtigten an die Urne. Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 59.7 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

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