Abstimmung
Fisibach sagt Ja zur Ehe für alle

Einmal Ja, einmal Nein: So hat Fisibach bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Fisibach: 56.6 Prozent Ja zur Ehe für alle

Die Ergebnisse in Fisibach: 56.6 Prozent Ja zur Ehe für alle

(chm)

Die Gemeinde Fisibach hat Ja gesagt zu Ehe für alle, und zwar mit 56.6 Prozent der Stimmen. Ja-Stimmen gingen 99 ein, Nein-Stimmen gab es 76. Der Kanton Aargau befürwortete die Vorlage mit einem höheren Ja-Stimmenanteil, und zwar mit 64 Prozent. Zur Erinnerung: In der Schweiz lautete das Resultat 64.1 Prozent Ja.

Auch zur eingetragenen Partnerschaft für homosexuelle Paare hatte Fisibach 2005 bereits Ja gesagt. Damals lautete das Resultat zum Partnerschaftsgesetz 63.4 Prozent Ja. 

Das Diskriminierungsverbot aufgrund der sexuellen Orientierung im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde abgelehnt (53.4 Prozent).

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 67 Prozent Ja zu Ehe für alle, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 61 Prozent Ja. Nach der Definition des Bundesamts für Statistik zählt Fisibach zu diesem intermediären Raum und stimmte somit gleich wie die Mehrheit in diesem Raum.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 65 Prozent Ja zu Ehe für alle, in der Romandie hiess es 62 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 53 Prozent Ja.

Wuchtiges Nein zur 99-Prozent-Initiative

Mit einem der grössten Nein-Anteile im Kanton Aargau hat Fisibach die 99-Prozent-Initiative abgelehnt, und zwar mit 83.8 Prozent. Das bedeutet Rang 3 im Kanton. Nein-Stimmen gingen 145 ein, Ja-Stimmen gab es 28. Im Kanton Aargau ging die Abstimmung zur 99-Prozent-Initiative mit 70.1 Prozent Nein aus. Zur Erinnerung: In der Schweiz lautete das Resultat 64.9 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 62 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in den ländlichen gab es 70 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 69 Prozent Nein. Nach der Definition des Bundesamts für Statistik zählt Fisibach zu diesem intermediären Raum und stimmte somit gleich wie die Mehrheit in diesem Raum.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie bei der 99-Prozent-Initiative gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche fünf Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 66 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 66 Prozent Nein. Die Gemeinde Fisibach lehnte somit deutlich stärker ab als ihre Sprachregion.

Mit 61 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Fisibach deutlich höher als im Kanton Aargau (52.9 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 52.4 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

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