Abstimmung
Eine Mehrheit in Wiliberg lehnt die Ehe für alle ab

Zweimal Nein: So hat Wiliberg bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Wiliberg: 57 Prozent Nein zur Ehe für alle

Die Ergebnisse in Wiliberg: 57 Prozent Nein zur Ehe für alle

(chm)

Wiliberg hat die Vorlage Ehe für alle mit einem der deutlichsten Nein-Anteile im Kanton Aargau verworfen. 57 Prozent sagten Nein. Das ist Rang 2. Nein-Stimmen gingen 53 ein, Ja-Stimmen gab es 40. Im Kanton Aargau ging die Abstimmung zu Ehe für alle mit 64 Prozent Ja aus. Das Schweizer Stimmvolk stimmte 64.1 Prozent Ja.

Zur eingetragenen Partnerschaft für homosexuelle Paare hatte Wiliberg 2005 auch bereits Nein gesagt. Damals lautete das Resultat zum Partnerschaftsgesetz 58.5 Prozent Nein. 

Das Diskriminierungsverbot aufgrund der sexuellen Orientierung im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde abgelehnt (58.8 Prozent).

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 67 Prozent Ja zu Ehe für alle, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 61 Prozent Ja. Wiliberg zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land und stimmte somit anders ab als die Mehrheit auf dem Land.

Als eine der wenigen Gemeinden in der Deutschschweiz hat Wiliberg die Vorlage Ehe für alle abgelehnt. Die meisten Gemeinden (rund 10 Prozent) hiessen die Vorlage gut.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 65 Prozent Ja zu Ehe für alle, in der Romandie hiess es 62 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 53 Prozent Ja.

99-Prozent-Initiative scheitert deutlich

Wiliberg hat die 99-Prozent-Initiative mit grosser Deutlichkeit verworfen. 74.2 Prozent stimmten Nein. 69 Personen lehnten die Vorlage ab, 24 stimmten Ja. Auch der Kanton Aargau lehnte die Vorlage ab, allerdings weniger deutlich. Der Nein-Stimmenanteil betrug 70.1 Prozent. Das Schweizer Stimmvolk stimmte 64.9 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 62 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in den ländlichen gab es 70 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 69 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Wiliberg haben die 99-Prozent-Initiative abgelehnt. Rund 97 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie bei der 99-Prozent-Initiative gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche fünf Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 66 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 66 Prozent Nein. Die Ablehnung in Gemeinde Wiliberg fiel somit stärker aus als in der Deutschschweiz.

Die Stimmbeteiligung in Wiliberg (Gültige Stimmzettel: 93) war eine der höchsten im Kanton Aargau. Die Beteiligung von 68.4 Prozent bedeutet Rang fünf im Kanton. Im Kanton Aargau gingen 52.9 Prozent der Stimmberechtigten an die Urne. Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 52.4 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

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