Abstimmung
Deutliches Ja in Turgi zur Ehe für alle

Einmal Ja, einmal Nein: So hat Turgi bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Turgi: 71.2 Prozent Ja zur Ehe für alle

Die Ergebnisse in Turgi: 71.2 Prozent Ja zur Ehe für alle

(chm)

Turgi hat mit einem der grössten Ja-Anteile im Kanton Aargau die Vorlage Ehe für alle befürwortet. 71.2 Prozent der Abstimmenden sagten Ja. Das ist Rang sechs im Kanton. Das Resultat zu Ehe für alle im Kanton Aargau hiess 64 Prozent Ja. Das nationale Ergebnis war 64.1 Prozent Ja.

Auch zur eingetragenen Partnerschaft für homosexuelle Paare hatte Turgi 2005 bereits Ja gesagt. Damals lautete das Resultat zum Partnerschaftsgesetz 62.8 Prozent Ja. 

Das Diskriminierungsverbot aufgrund der sexuellen Orientierung im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde befürwortet (63.1 Prozent).

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 67 Prozent Ja zu Ehe für alle, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 61 Prozent Ja. Turgi gehört in die grosse Gruppe der städtisch geprägten Gemeinden, welche die Vorlage Ehe für alle angenommen haben. Rund 98 Prozent dieser Gemeinden befürworteten die Vorlage. Die Bevölkerung in diesen Gemeinden befürwortete die Vorlage mit 57 Prozent.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 65 Prozent Ja zu Ehe für alle, in der Romandie hiess es 62 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 53 Prozent Ja. Die Zustimmung in Gemeinde Turgi fiel somit stärker aus als in der Deutschschweiz.

Mehrheit gegen 99-Prozent-Initiative

Turgi hat die 99-Prozent-Initiative zwar abgelehnt, allerdings wies sie mit 44.1 Prozent Ja den höchsten Ja-Anteil im Kanton Aargau aus. 70.1 Prozent Nein lautete das Ergebnis zur 99-Prozent-Initiative im Kanton Aargau. Das Schweizer Stimmvolk stimmte 64.9 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 62 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in den ländlichen gab es 70 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 69 Prozent Nein. Turgi zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Stadt und stimmte somit gleich wie die Mehrheit in den Städten.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie bei der 99-Prozent-Initiative gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche fünf Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 66 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 66 Prozent Nein.

Mit 49.6 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Turgi tiefer als im Kanton Aargau (52.9 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 52.4 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

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