Abstimmung
Deutliches Ja in Schmiedrued zum Burkaverbot

Zweimal Nein, einmal Ja: Das ist das Resultat der eidgenössischen Abstimmung in Schmiedrued. Hier finden Sie alle Details zu den Ergebnissen in der Gemeinde.

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So haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in Schmiedrued zu den Vorlagen vom Sonntag entschieden.

So haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in Schmiedrued zu den Vorlagen vom Sonntag entschieden.

(chm)

Schmiedrued hat das Verhüllungsverbot mit dem zweithöchsten Ja-Anteil im Kanton Aargau gutgeheissen, und zwar mit 72.5 Prozent. Im Kanton Aargau ging die Abstimmung zum Verhüllungsverbot mit 53.6 Prozent Ja aus. Das Schweizer Stimmvolk stimmte 51.2 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 53 Prozent Nein zum Verhüllungsverbot, in den ländlichen gab es 59 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 55 Prozent Ja. Schmiedrued zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 50.2 Prozent Ja zum Verhüllungsverbot, in der Romandie hiess es 53 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 60 Prozent Ja. Die Gemeinde Schmiedrued stimmte somit deutlich stärker zu als ihre Sprachregion.

E-ID-Gesetz scheitert deutlich

Schmiedrued hat das E-ID-Gesetz mit einem der deutlichsten Nein-Anteile im Kanton Aargau verworfen. 75.9 Prozent sagten Nein. Das ist Rang 4. Das Resultat zum E-ID-Gesetz im Kanton Aargau hiess 62.3 Prozent Nein. Die Schweiz stimmte 64.4 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 65 Prozent Nein zum E-ID-Gesetz, in den ländlichen gab es 64 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 63 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Schmiedrued haben das E-ID-Gesetz abgelehnt. Rund 97 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 64 Prozent Nein zum E-ID-Gesetz, in der Romandie hiess es 68 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 56 Prozent Nein. Die Gemeinde Schmiedrued lehnte somit deutlich stärker ab als ihre Sprachregion.

Mehrheit gegen Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien

Mit einem der grössten Nein-Anteile im Kanton Aargau hat Schmiedrued das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien abgelehnt, und zwar mit 54.1 Prozent. Das bedeutet Rang 8 im Kanton. Im Kanton Aargau lautete das Resultat zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien 56.5 Prozent Ja. Zur Erinnerung: In der Schweiz lautete das Resultat 51.6 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 52 Prozent Ja zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien, in den ländlichen gab es 51.5 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 53 Prozent Ja. Die meisten ländlichen Gemeinden, zu denen auch Schmiedrued zählt, haben das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien abgelehnt, nämlich rund 57 Prozent.

Beim Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien ist ein deutlicher Röstigraben erkennbar. Die Ja-Stimmenanteile unterscheiden sich zwischen der deutschen und der französischen Sprachregion um rund 16 Prozentpunkte. In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 56 Prozent Ja zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 51 Prozent Ja. Die Gemeinde Schmiedrued stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Mit 42.8 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Schmiedrued deutlich tiefer als im Kanton Aargau (48.4 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 51.2 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.