Pfarreien
Zwei von fünf Pastoralräumen im Fricktal sind auf der Zielgeraden

Das Fricktal ist in fünf Pastoralräume eingeteilt. In zwei davon ist man auf Kurs, in drei haben die Arbeiten noch nicht begonnen.

Thomas Wehrli
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In Möhlin ist der Pastoralraum auf dem Kurs. Gerry Thönen

In Möhlin ist der Pastoralraum auf dem Kurs. Gerry Thönen

Gerry Thoenen;Gerry Thönen;

Im Fricktal sind fünf Pastoralräume vorgesehen. In zwei davon laufen die Arbeiten, die Pastoralräume sollen im nächsten Jahr errichtet sein.

  • AG 18: Die Arbeiten sind weit fortgeschritten, ein Name ist ebenfalls bereits gefunden: Möhlinbach. Geleitet wird die Projektphase von Daniel Reidy-Zehnder, Gemeindeleiter von Möhlin.
  • AG 21: Der Pastoralraum heisst Region Laufenburg. Die Projektphase, in die man 2016 gestartet ist, wird von Diakon Thomas Frey geleitet. Er wird auch den künftigen Pastoralraum leiten. «Am Anfang konnte ich mir selber nicht recht vorstellen, dass man sechs Pfarreien unter einer einzigen Leitung bündeln kann.» Es ging – «und hat sich bewährt».

AZ

Noch nicht gestartet sind die Arbeiten in den drei anderen Pastoralräumen.

  • AG 17: In den sechs Pfarreien ruht der Pastoralraum nach wie vor. Die Schwierigkeit sind hier die beiden Seelsorgeverbände hinter den Pfarreien: Eiken-Stein und Fischingertal. «Sie haben ganz unterschiedliche Kulturen und es gibt auch ein grosses Gefälle in den Finanzen», sagt Sterkman. Zudem verzögerten Leitungsvakanzen in beiden Seelsorgeverbänden die Vorarbeiten. In einem ersten Schritt wird nun die Jugendseelsorge umstrukturiert. «Gelingt dies, kann dies auch Bewegung in den Pastoralraum bringen», hofft Sterkman.
  • AG 19: Der Pastoralraum besteht aus den beiden Pfarreien Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach und Rheinfelden-Magden-Olsberg. Sie sind noch nicht in Richtung Pastoralraum gestartet – und sie werden das in absehbarer Zeit auch nicht tun. Das liegt besonders am Widerstand der Pfarrei Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach. Die Kirchgemeinde hat ihrem Gemeindeleiter, Diakon Stephan Kochinky, untersagt, an einem Pastoralraum mitzuarbeiten. Die Schaffung von Pastoralräumen halten die Kaiseraugster für den falschen Weg.
  • AG 20: Mit neun Pfarreien gehört er zu den grossen Pastoralräumen im Aargau. Die Grösse gab unter den Seelsorgenden auch lange zu reden – und die Zahl der Leitungseinheiten. Das Bistum tendierte auf drei bis maximal vier Leitungseinheiten; die Seelsorgenden wollten deren fünf. Dies aus naheliegendem Grund: Neben den beiden unbestrittenen Leitungseinheiten für die Pfarreien Wittnau, Wölflinswil-Oberhof und für den Seelsorgeverband Homberg mit den Pfarreien Herznach, Hornussen und Zeihen haben auch Frick, Gipf-Oberfrick und Oeschgen je eine eigene Leitung. Nun kommt aber Bewegung in die Pastoralraum-Frage: Anfang 2018 starten die Gemeinden in die Projektphase. Noch offen ist, wer diese leiten wird. Klar ist nur: Thomas Sidler, Pfarrer von Frick, wird es nicht sein. Er geht im nächsten Sommer in Pension.
  • AG 26: Schwaderloch bildet mit Leibstadt einen Seelsorgeverband und gehört dem «Zurzibieter» Pastoralraum an.