Die Rohsoletanks der Schweizer Salinen AG bei der Saline Riburg haben das Ende ihre Lebensdauer erreicht. Aufgrund dessen plant das Unternehmen den Bau von zwei neuen Tanks, die gesamthaft ein Volumen von sieben Millionen Litern haben. Das entsprechende Baugesuch liegt ab Freitag auf dem Stadtbauamt Rheinfelden auf. Das Investitionsvolumen für den Neubau beträgt sechs Millionen Franken. «Der Baustart wird voraussichtlich im Sommer 2019 erfolgen. Die Bauzeit beträgt rund ein Jahr», sagt Nicole Riethmüller, Sprecherin des Unternehmens.

Der Neubau der beiden Tanks ist für das Unternehmen wichtig, weil in diese das unterirdisch aufgelöste Salz gepumpt wird. «Die in den Tanks enthaltene Rohsole ist das Ausgangsprodukt, aus dem mittels verdampfen der Flüssigkeit das Salz gewonnen wird», erklärt Riethmüller.

Neben den beiden Lagertanks für die Rohsole, die einen Durchmesser von 14 und eine Höhe von 24 Metern haben, wird eine drei Meter tiefe, rund 40 Meter lange und rund 35 Meter breite Auffangwanne verbaut. «Infrastrukturprojekte von dieser Grösse sind logistisch und planerisch sehr anspruchsvoll. Wichtig ist besonders die Materialwahl, weil wir im Salzgeschäft mit Korrosion zu kämpfen haben», so Riethmüller.