Das FU Bat 5 absolviert derzeit seinen WK im Raum Fricktal, im Zentrum steht die einsatzbezogene Ausbildung. Im Namen der 450 noch bis zum 14. Dezember ihren Dienst leistenden Kaderleuten und Soldaten hiess Oberstleutnant Michail Genitsch, Kommandant FU Bat 5, die zahlreichen Gäste wie auch die in Scharen aufmarschierte Bevölkerung zum Besuchstag in Frick mit den Worten willkommen: «Wenn wir mit diesem Tag dazu beitragen können, den Kontakt und das Verhältnis zwischen Angehörigen, Arbeitgebern und Armee zu fördern, haben wir unser Ziel erreicht.

Klares Ja zur WK-Frage

Was auch der Fall war, denn die unter dem Motto «Vom Bürger für Bürger» stehende Programmpalette reichte von der Möglichkeit der Besichtigung der Panzer über das Testen von Funkgeräten und die Präsentation der vielfältigen Aufgaben des Bataillons bis hin zum wohltuend wärmenden Abschluss in Form eines «Zvieri militaire» aus der Feldküche, auch bekannt unter der Bezeichnung «Spatz». Die äusserst interessierten Besucher hielten nicht mit Fragen und Anliegen zurück, was die bereitwillig Auskunft erteilenden Wehrmänner auch ganz besonders schätzten. Der Kommandant der Infanteriebrigade 5, Brigadier Daniel Keller, verlieh seiner Freude darüber Ausdruck, dass «so zahlreich ein direkter Gedankenaustausch zwischen Bürger und Armee hat gepflegt werden können», denn: «Begegnungen solcher Art tragen wesentlich zum besseren Verständnis bei.» Die oft gestellte Frage, ob denn tatsächlich noch in einen WK eingerückt werden müsse, könne mit einem klaren Ja beantwortet werden: «Damit Freiheit in einem Staat gelebt werden kann, braucht es Sicherheit.» Aber auch die Schweiz habe die Sicherheit nicht gepachtet und gebe es auch nicht gratis. Daniel Keller hob die Vorteile des Milizsystems hervor: «Dieses garantiert die Verbundenheit mit der Bevölkerung.»

Ihren Dienst im FU Bat 5 absolviert derzeit auch Hauptmann Therese Spitteler. Die Frage, was sie zu einer militärischen Karriere bewogen habe, erklärt die mit dem Fricktal stark verbundene Baselbieterin: «Sicher einmal die Motivation, eine Kompanie zu führen und den Teamgeist zu fördern. Dann aber auch, weil sich in der Privatwirtschaft nicht die Möglichkeit bietet, so jung so viele Leute unter erschwerten Bedingungen führen zu können.» Unter den zahlreichen Gästen entdeckte die Aargauer Zeitung unter anderen auch Isidor Bürgi, Frick, ehemaliger Chef Veterinärdienst der Territorialregion 3, der sich beeindruckt zeigte: «Mit dieser Art von Besuchstag wurde die beste Gelegenheit geboten, der interessierten Bevölkerung einen vertieften Einblick zu vermitteln, und das ist auch voll gelungen.»

Feiner Abschluss

Sichtlich zufrieden zeigte sich auch Toni Mösch, Gemeindeammann von Frick. Die Gemeinde Frick schätze es sehr, «wenn wieder mal Militär im Dorf ist» und sie sei auch stets gerne bereit, die erforderliche Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Als von den Besuchern sehr geschätzter Abschluss des gelungenen Besuchstages wartete das leistungsfähige Team der Feldküche mit einer vorzüglich mundenden und, wie es sich für einen solchen Besuchstag gehört, in der echten Gamelle servierten Spezialität auf; einem wohltuend wärmenden Pot-au-feu.