Ausstellung
Zum 15. Mal wird Oeschgen zum Mekka für Freunde der Keramikkunst

Bereits zum 15. Mal zeigen Keramikkünstler an der Mitteldorf- und der Binzstrasse ihre Werke. Der Keramikweg wurde am Wochenende mit rund 70 Objekten eröffnet.

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«Multikulti» heisst diese Gruppe von Georges Waldner aus Kaisten.

«Multikulti» heisst diese Gruppe von Georges Waldner aus Kaisten.

Ingrid Arndt

Bereits zum 15. Mal ist Oeschgen ein kleines Mekka für Freunde kreativer Keramikkunst. Am Wochenende wurde mit einer Feier der Jubiläums-Keramikweg eröffnet, in einer Woche dann werden wieder die weit ins Land scheinenden Feuersäulen angezündet, der Keramikmarkt bietet eine bunte Vielzahl wunderschöner Unikaten an.

«In diesem Jahr ist der Keramikweg dem Anlass geschuldet etwas anders gestaltet», sagte dazu der Künstler Mathis Schwarze. Und weiter: «Es werden nicht nur neue Objekte gezeigt, sondern auch solche, die in den letzten 15 Jahren entstanden sind.»

49 Schülerinnen, Schüler sowie Ehemalige zeigen über 70 ihrer fantasievollen Kostbarkeiten. Der Weg beginnt an der kleinen Brücke über den Bach mit zwei Stelen von Katrin Savoldelli aus Sisseln und von Mathis Schwarze. Im Mitteldorf teilt sich der Weg V-förmig, der eine Teil führt zur Schule hinauf, der andere zur Kirche.

Gabriele Wieser, Vizeammann in Oeschgen, lobte die enorme Geduld und den Einsatz, der erforderlich war, um all die Kunstwerke aufzustellen und ins rechte Licht zu rücken. Ganz besonders jedoch dankte sie Mathis Schwarze und seiner Partnerin Franziska Gloor für deren unermüdliches Engagement für das Dorf. Annemarie Schweizer, in Oeschgen geboren, freute sich, noch immer eng mit der Keramikschule verbunden zu sein. Als ehemalige Besitzerin des Anwesens der heutigen Schule, erinnerte sie sich gut, wie das Künstlerpaar begeistert war von diesem Gebäude und dem Ort.

Grussworte überbrachte im Namen der Kirchengemeinde Ursula Mösch, musikalisch umrahmten die Feier das Brass- und das Bonsai-Team unter Leitung von Martin Hürzeler.