Unteres Fricktal
Zivilschutz half an Festen

Im umfassendsten Wiederholungskurs der Zivilschutzorganisation Unteres Fricktal in diesem Jahr standen 148 Personen im Einsatz – sie wurden über die Beaverschläuche instruiert und halfen an Festen.

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Die Zivilschützer wurden instruiert, wie man bei einem Hochwasser die Beaverschläuche auf- und abbaut.

Die Zivilschützer wurden instruiert, wie man bei einem Hochwasser die Beaverschläuche auf- und abbaut.

zvg

Die Zivilschutzorganisation (ZSO) Unteres Fricktal führte in den vergangenen vierzehn Tagen den personell und von den Einsatzorten umfassendsten Wiederholungskurs in diesem Jahr durch. Insgesamt absolvierten 148 Zivilschützer 375 Dienstage – mit Weiterbildung und Einsätzen für die Öffentlichkeit.

«Bedingt durch die grosse Trockenheit mussten kurzfristig kleinere Anpassungen im Ablauf vorgenommen werden», heisst es in einer Mitteilung der ZSO. So konnte etwa die Lektion «Absperrungen an Gewässern» nicht durchgeführt werden. Dafür fanden sich mit Themen wie Inbetriebnahme von Elektrogeräten, Absturzsicherung und dem Auf- und Abbau von Beaverschläuchen andere Sequenzen.

Kombiniert wurde die Ausbildung mit praktischer Arbeit an Wanderwegen. «Besonders das Stück Rüti Stein zur Fluh war schweisstreibend», heisst es in der Mitteilung. Trotz grosser Hitze erledigten die rund 80 Pioniere den Auftrag, in Zusammenarbeit mit dem Verantwortlichen der Wanderwege Aargau, «zur vollsten Zufriedenheit».

Unterstützung für das Dorffest

Während vier Tagen im Aufbau und nach dem Anlass zwei Tage unterstützen 20 Pioniere das OK des Zeininger Dorffestes bei den umfassenden Vorbereitungsarbeiten für den Grossanlass. «Anspruchsvoll, aber interessant» sei dabei die erstellte Fussgängerbrücke über den Bach gewesen. «Das Werk hielt problemlos den Tausenden von Besuchern bestens stand.»

Praktisch gleichzeitig fand der sechstägige Einsatz beim Römerfest statt. Sieben Pioniere unterstützten das lokale OK bei den umfassenden Vorbereitungen zum grössten Römerfest in der Schweiz. Es galt Zelte, Markstände, Parkplätze, Absperrungen und vieles mehr so einzurichten, damit sich die Tausenden von Zuschauern auf dem Gelände zurechtfinden.

Für den Patientensporttag in der Reha Rheinfelden waren sechszehn Betreuer aufgeboten. Die Zivilschützer unterstützten das Personal beim Spielparcours, der Auswertung oder bei den Patiententransporten zu den Spielposten.

In den nächsten Wochen stehen weitere Wiederholungskurs und Einsätze auf dem Programm. So bietet die ZSO Unteres Fricktal etwa die Unterstützung beim Schupfart Festival und ein in Wengen im Berner Oberland stellt weitere Herausforderungen an Kader und Mannschaft. (AZ)