Aarau/Frick
Zivilschutz: Aargauer Katastrophen-Hilfsmaterial zügelt von Aarau nach Frick

Frick wird neuer Standort für das Kantonale Katastrophen Einsatzelement des Zivilschutzes, das sich noch im Aarauer Zeughaus befindet. Zudem wird das Zivilschutzausbildungszentrum in Eiken saniert, weil es die Anforderungen nicht mehr erfüllt.

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Das Kantonale Katastrophen Einsatzelement lagert in seinem Werkhof auch sogenannte Beaver-Elemente, die bei Hochwasser eingesetzt werden. (Symbolbild)

Das Kantonale Katastrophen Einsatzelement lagert in seinem Werkhof auch sogenannte Beaver-Elemente, die bei Hochwasser eingesetzt werden. (Symbolbild)

Keystone

Der neue Standort für das Kantonale Katastrophen Einsatzelement (KKE) des Zivilschutzes ist gefunden: Der ehemalige Werkhof für die A3 in Frick. Dieser steht seit gut zweieinhalb Jahren leer. Heute ist das KKE noch im Zeughaus Aarau untergebracht.

Weil aber die Verwaltungsstandorte konzentriert werden und das Zeughaus Aarau zum Hauptstandort des Departements Gesundheit und Soziales wird, musste eine neue Unterkunft für das KKE gesucht werden. Dabei wurden 30 Standorte angeschaut, am Ende entschied man sich für den Standort Frick. Eine gute Nachricht für die Fricktaler, die um den Verbleib des Grundbuchamtes in Laufenburg kämpfen mussten und immer noch um den TNW-Beitrag bangen.

Obwohl Frick nicht gerade der zentralste Ort des Kantons ist, sind die Verantwortlichen davon überzeugt, dass der ehemalige Werkhof für die A3 ein optimaler Standort ist. „Die Infrastruktur ist vorhanden und die Anbindung an die Verkehrsachsen ist einwandfrei“, sagt Sprecher Balz Bruder. Und ein weiteres Argument: Der Werkhof steht leer. Das kommt dem Kanton entgegen.

Ausbildungszentrum in Eiken wird saniert

Zusätzlich hat sich der Regierungsrat dazu entschieden, das Ausbildungszentrum in Eiken zu sanieren. Vor 31 Jahren wurde dieses eröffnet und „hat einen grossen Sanierungsbedarf“, wie es in der Medienmitteilung des Kantons heisst. Das Raumangebot könne die heutigen Anforderungen an einen solchen Betrieb nicht mehr erfüllen.

Umsetzung auf 2016 geplant

Die beiden Projekte werden nun in eines zusammengelegt – ebenso wie die Finanzen dafür. Das Projekt wird nun bis Ende Februar 2015 geplant. Dann folgt das öffentliche Anhörungsverfahren. Ende Jahr 2015 wird es dann dem Grossen Rat zur Entscheidung vorgelegt. Sagt der Grosse Rat „Ja“ dazu, soll das Grossprojekt ab 2016 umgesetzt werden. (jam)