Kaisten

Woher kommt eigentlich der Wind? Wie werden Tomaten rot?

Oberstufenschüler in Kaisten lernen spielerisch zum Thema nachhaltige Nutzung von Ressourcen. chr

Oberstufenschüler in Kaisten lernen spielerisch zum Thema nachhaltige Nutzung von Ressourcen. chr

Wie wird eigentlich Wind erzeugt? Und wie werden Tomaten rot? Solche Fragen beantwortet die Projektwoche «Energien» der Oberstufe mit dem Ökozentrum Langenbruck.

Wie jedes Schuljahr findet auch dieses Mal vor den Herbstferien die Projektwoche in der Oberstufe statt. Am gestrigen Tag wurden nach einer Begrüssung am Morgen im Plenum die Schüler in Gruppen eingeteilt. Es gab verschiedene Module, an denen die Schüler teilnehmen konnten, die jeweils eine Lektion lang dauerten. Da konnten die jungen Leute in der Praxis, wie auch in der Theorie, einiges über das Thema Energie lernen.

Orangensaft mit Wasserturbine

Am ersten Modul «Energie im Alltag» wurde von den Schülern die Leistung alltäglicher Dinge, wie Rasierer, Föhn und Bohrmaschine geschätzt und anschliessend gemessen. Ausserdem stand ein grosser Generator im Raum, bei dessen Benutzung Strom auf einen Wasserkocher geliefert wurde. Die Aufgabe der Schüler war es, herauszufinden, wie lange ein solcher Generator braucht, um eine Tasse Wasser zu erwärmen.

Ein anderes Modul hiess «Erneuerbare Energie». Dort erfuhren die Schüler den Unterschied zwischen fossiler und erneuerbarer Energie, wie man mit einer (Miniatur-)Wasserturbine Orangensaft herstellen kann und was dafür sorgt, dass ein Sonnenkollektor warm wird. Am Ende fand ein kleiner Wettkampf zwischen zwei Gruppen statt, bei dem die Schüler in 7 Minuten mit einem selbst gemachten Feuer Wasser heiss werden lassen mussten. Mit einem Thermometer wurde dann die Temperatur gemessen und die Gruppe mit dem heisseren Wasser hatte gewonnen.

Ein weiteres Modul lautete «Nachhaltige Ressourcennutzung», bei dem es eher spielerisch zuging. Es wurde ein Spiel gespielt, bei dem man nur als Gruppe verlieren oder gewinnen konnte und deshalb nicht egoistisch und besitzergreifend denken durfte, so wie es mit echten Energieressourcen im Leben eben auch ist.

Spass an der Praxis

Beim letzten Modul «Graue Energie», ging es vor allem um Transport, Verpackung und Entsorgung verschiedener Produkte. Die Schüler lernten, welche Nahrungsmittel am meisten graue Energie besitzen und wie hoch die Erdöläquivalenz dieser Produkte ist. Am meisten Spass hatten die jungen Leute an der Praxis, vor allem an der Herstellung von Orangensaft mit der Wasserturbine. Die restlichen Tage der Woche werden die Schüler in Gruppen verschiedene Ateliers durchwandern, die von den Lehrpersonen vorbereitet wurden.

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