Laufenburg
Wo heute noch der Probsthof steht, entstehen 33 Eigentumswohnungen

Auf dem Areal des Probsthofes in Laufenburg werden bis 2016 vier Wohngebäude realisiert. Das Baugesuch ist eingereicht, die Bauprofile stehen.

Marc Fischer
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Wo heute noch der Probsthof steht, entstehen 33 Eigentumswohnungen
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Im Juli wird der Probsthof abgerissen. mf
Urs Probst und Ruth Eggenberger Probst mit Tochter Lena haben den Probsthof an die Schnetzler Immobilien AG, Kaisten, verkauft. Links im Bild: Martin und Rita Schnetzler.

Wo heute noch der Probsthof steht, entstehen 33 Eigentumswohnungen

Visualisierung/zvg

Die Hofparzellen des Probsthofes sind umgeben von Wohn- und Gewerbezone. Nachdem die Familie Probst nach Schwaderloch gesiedelt hatte, wurde das knapp 6700 Quadratmeter grosse Grundstück in die Bauzone umgezont – und von der Schnetzler Immobilien AG, Kaisten, gekauft.

Nach verschiedenen Studien und Ideen liegen nun die Pläne vor und das Baugesuch ist eingereicht, wie Martin Schnetzler von der Schnetzler Immobilien AG am Freitag vor Ort im Beisein von Urs Probst und Ruth Eggenberger Probst bekannt gab. Entstehen werden auf dem Areal 33 Eigentumswohnungen, verteilt auf vier Gebäude. «Für Laufenburg geht mit der neuen Überbauung ein Stück Geschichte zu Ende», ist sich Martin Schnetzler bewusst und erinnert daran, dass der Probsthof seit 1937 an der Dürrenbächlistrasse steht.

Die Lage sei für eine Überbauung aber ideal, ist Schnetzler überzeugt. Sie sei ruhig und doch zentrumsnah. Der Bahnhof und das XL-Zentrum sind in wenigen Gehminuten zu erreichen.

Die vier neuen Gebäude umfassen allesamt zwei Vollgeschosse und ein Attikageschoss, haben alle einen Lift und werden nach dem Minergie Standard gebaut. Dreieinhalb bis fünfeinhalb Zimmer stehen den neuen Eigentümern der Wohnung zur Verfügung. Zusätzlich ist eine Tiefgarage mit 43 Autoabstellplätzen vorgesehen.

Die Abbrucharbeiten werden voraussichtlich bereits im Juli beginnen. «Die Mietverträge mit den Zwischenmietern laufen noch bis Ende Juni», erklärte Urs Probst. Für den Rückbau ist gemäss den Verträgen noch die Familie Probst verantwortlich. Im Herbst beginnen dann die eigentlichen Bauarbeiten für die neue Überbauung. Bezugsbereit sind die Wohnungen Ende 2015 oder Anfang 2016. Erste Interessenten haben sich nach Angaben von Martin Schnetzler bereits gemeldet.

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