«Unsere Verwaltungsangestellten freuen sich auf die neuen Arbeitsplätze», sagt der Fricker Gemeindeammann Daniel Suter auf einem kurzen Rundgang durch die neuen hellen Räume.

Die Büros sind deutlich geräumiger als im alten Gemeindehaus, «aber nicht überdimensioniert», wie Suter betont. So arbeiten die einzelnen Abteilungen in Grossraumbüros, nur die Abteilungsleiter haben ihr eigenes Büro. Weiter gibt es neu in allen Abteilungen sogenannte Diskretschalter.

Am Freitag hatte ein Zügelunternehmen Kisten geschleppt, am Samstag standen dann die 28 Verwaltungsangestellten im Einsatz und richteten ihre Büros im neuen Gemeindehaus ein.

Gestern waren dann noch die Abteilungsleiter vor Ort, um Pendenzen zu erledigen und das Informatik-System einzurichten. «Ab Dienstag werden wir alle Dienstleistungen im neuen Gemeindehaus anbieten», so der Gemeindeammann – und dies mit verlängerten Öffnungszeiten.

«Wir sind parat»: Gemeindeammann Daniel Suter am Montag im neuen Gemeindehaus.

«Wir sind parat»: Gemeindeammann Daniel Suter am Montag im neuen Gemeindehaus.

Verlängerte Öffnungszeiten

Neu hat die Verwaltung beispielsweise am Freitag von 8 bis 14 Uhr durchgehend geöffnet und auch an allen anderen Wochentagen sind die Schalter neu bereits ab 8 Uhr besetzt. «Die längeren Öffnungszeiten waren ein Anliegen der Verwaltung», so Suter. Sie wurden aufgrund von Erfahrungswerten festgelegt, wann die Einwohner Dienstleistungen in Anspruch nehmen.

Für die breite Öffentlichkeit findet am 17. September ein Tag der offenen Tür statt. Auch Regierungsrat Urs Hofmann wird dann einige Worte an die Gäste richten.

Der Abschluss der Bauarbeiten am neuen Gemeindehaus ist aber nur der Abschluss der ersten Etappe. Nun geht es mit dem Umbau und der Sanierung des bisherigen Gemeindehauses weiter. Dorthin werden Ende Dezember 2017 die beiden Polizeikorps ziehen. Total kosten der Neubau und der Umbau die Gemeinde Frick rund 12 Millionen Franken.