Frick
"Wir sind kurz davor, schwarze Zahlen zu schreiben": Papeterie will Umsatz verdoppeln

Hans-Peter Jäger ist mit dem Start seiner PapeterieFiliale zufrieden. In den nächsten Monaten möchte er schwarze Zahlen schreiben.

Dennis Kalt
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Carmen Dietwyler leitet die Papeterie-Filiale Jäger in Frick.

Carmen Dietwyler leitet die Papeterie-Filiale Jäger in Frick.

Dennis Kalt

Pro Jahr machen schweizweit zwischen 10 und 20 Papeterien dicht. So auch die Papeterie Fricker, die Ende letzten Jahres aufgrund mangelnder Wirtschaftlichkeit schloss. Trotz eines schwierigen Umfeldes glaubt der Rheinfelder Hans-Peter Jäger an die Wirtschaftlichkeit seiner Branche. Nach der Pleite der Papeterie Fricker nutzte er die Gelegenheit und eröffnete in Frick am 1. April sein drittes Papeterie-Geschäft.

Nun, nach rund fünf Monaten, sagt Jäger: «Ich bin zufrieden. Wir sind kurz davor, schwarze Zahlen zu schreiben. In den nächsten Monaten muss jedoch die Kundenfrequenz noch weiter steigen.» Konkret bedeutet dies, dass er eine Verdopplung seines jetzigen Umsatzes anstrebt. «Klar, die Startphase ist immer schwierig», sagt er und schiebt nach, dass es noch einige potenzielle Kunden gäbe, die noch nicht realisiert haben, dass Frick wieder eine Papeterie hat.

Jäger ist sich jedoch sicher, dass er die schwarzen Zahlen bald erreichen wird. Zum einen durch Mundpropaganda, zum anderen durch die seine Geschäftsleiterin Carmen Dietwyler, die bereits die Papeterie Fricker geführt hat. «Für viele, die bei uns einkaufen, ist sie ein vertrautes Gesicht. Zudem kennt sie die Bedürfnisse der Kunden», sagt Jäger.

Dass seine Papeterie nicht an derHauptstrasse liegt, sondern etwas versteckt im Gebäude von Wehrli Partner Rechtsanwälte an der Kaistenbergstrasse, empfindet Jäger nicht als Nachteil. «Die meisten Kunden schätzen es, dass es direkt vor dem Geschäft Parkplätze gibt. Läge unser Geschäft an der Hauptstrasse, wäre das Parkieren vermutlich ein Problem.»