Das Fricktal ist ein Hundeparadies: Anfang April lebten 5592 Hunde in den Bezirken Laufenburg und Rheinfelden. Das zeigt eine Auswertung, welche die Tierdatenbank Amicus für die AZ vorgenommen hat. Damit kamen auf 100 Einwohner 6,96 Hunde. In einer mehrteiligen Serie zeigt die AZ, wie es in den einzelnen Gemeinden aussieht.

In Gipf-Oberfrick liegt der Hundequotient leicht unter dem Fricktaler Schnitt: Auf 100 Einwohner kommen hier 5,62 Hunde; das ist der vierttiefste Wert im Fricktal. In absoluten Zahlen dagegen schnüffeln 199 Vierbeiner in und ums Dorf – das ist Rang 8. Verändert hat sich der Hundebestand in den letzten zehn Jahren – trotz Bevölkerungswachstum – kaum; Ende 2009 lebten 198 Hunde in Gipf-Oberfrick. Im Schnitt sind die Gipf-Oberfricker Hunde 2485 Tage oder 6,8 Jahre alt, vor zehn Jahren waren die Hunde im Schnitt 2782 Tage alt.

Wie in fast allen Gemeinden stellen auch in Gipf-Oberfrick die Mischlinge mit 61 Vertretern die grösste Hundegruppe. Bei den Rassen liegt der Labrador (14) vor dem Cavalier King Charles Spaniel (11) und dem Jack Russell Terrier (7). Der Labrador ist auch fricktalweit die beliebteste Rasse, der Jack Russell Terrier folgt auf Rang 3. Der Cavalier King Charles Spaniel schafft es fricktalweit nicht in die Top Ten. Dass es in einzelnen Gemeinden jeweils bei einer oder mehreren Rassen einen Peak hat, liegt vielfach daran, dass in jener Gemeinde eine Hundezucht heimisch ist. So auch beim Cavalier King Charles Spaniel in Gipf-Oberfrick. Insgesamt trifft man in Gipf-Oberfrick Hunde über 60 verschiedenen Rassen an.

Fricktalweit ist Luna der beliebteste Hundename, gefolgt von Kira und Rocky. Auch in Gipf-Oberfrick ist Luna der am meisten verbreitete Hundename; 4 Hunde hören auf diesen Namen. Es folgen je drei Mira und Rocky. Je zwei Hunde hören auf den Namen Balou, Bäri, Joschi, Kira, Lara, Lucy, Mia, Nala und Rex. Alle anderen Namen sind in Gipf-Oberfrick einmalig – zumindest von der Schreibweise her. Manche Namen tönen gleich, schreiben sich aber anders. Ob nun Jimmy oder Jimmi – dem Hund dürfte es einerlei sein.

Luna macht in Hellikon das Rennen

Auch in Hellikon macht Luna das Rennen: Es ist der einzige Name, der in gleicher Schreibweise mehr als einmal in der Statistik auftaucht. Insgesamt leben aktuell 76 Hunde in Hellikon, das sind 9,72 Hunde pro 100 Einwohner. Das sind 12 mehr, als es 2009 waren.

Damals waren die Helliker Hunde im Schnitt 2397 Tage alt. Heute kommen sie auf einen Schnitt von 2787 Tagen. Hellikon ist damit hinter Wegenstetten der Ort mit dem höchsten Durchschnittsalter. Rassemässig kommt, hinter den Mischlingen, der Berner Sennenhund mit fünf Vertretern an erster Stelle, gefolgt vom Beagle mit vier Artgenossen. Im Dorf leben je drei Chihuahua und Kontinentale Zwergspaniel.

In Herznach lebten Anfang April 128 Hunde. Das sind 8,26 auf 100 Einwohner. Ende 2009 waren es 110, die im Schnitt 2483 Tage alt waren. Aktuell liegt der Schnitt bei 2730 Tagen. Das ist hinter Wegenstetten, Hellikon, Magden und Wallbach der fünfthöchste Altersdurchschnitt im Fricktal.

Ein Drittel der Hunde sind Mischlinge. Bei den Rassehunden hält sich Herznach an die Fricktaler Tradition: Mit zehn Vertretern liegt der Labrador in Front, es folgen der Golden Retriever und der Siberian Husky mit je sechs Hunden. Insgesamt trifft man in Herznach auf 50 Rassen. Namensmässig hat Amy mit 3 Namensvettern die Hundenase vorne, gefolgt von Cindy und Lenny, die je zweimal vorkommen.

Hornussen zählt aktuell 95 Hunde, das sind 9,87 Hunde auf 100 Einwohner. Gegenüber 2009 hat der Hundebestand um 25 Prozent zugenommen. Die Bevölkerung hat in den letzten Jahren um gut acht Prozent zugenommen. Altersmässig sind die Hornusser Hunde im Schnitt 2096 Tage oder 5,7 Jahre alt.

Bei den Rassen schwingt der Chihuahua obenaus, gefolgt vom Labrador, Chien de Berger Belge, Malteser und Riesenschnauzer. Viermal hört man einen Namen in Hornussen doppelt: Boby, Felix, Lucky und Mia. Alle anderen Namen sind einmalig – so wie jeder Hund ohnehin.