Oeschgen
Wenn die Heinzelmännchen an der Haustür klingeln

Junge Helfer gingen am letzten Samstagnachmittag in Oeschgen um und boten ihre Dienste an. Im Rahmen des Projekts Angelforce halfen sie, wo sie konnten und hinterliessen so zufriedene Anwohner und einen guten Eindruck.

Drucken
Teilen
Tobias Stierli (vorne) und Silvan Hürzeler machen den Pool winterfest. CIM

Tobias Stierli (vorne) und Silvan Hürzeler machen den Pool winterfest. CIM

Am Samstagnachmittag zogen acht «Heinzelmännchen» durch Oeschgen und klingelten an jeder Türe. Musste der Rasen gemäht werden, Laub gefegt oder der Hund Gassi geführt werden, die «Heinzelmännchen» waren zur Stelle. Durch die Aktion «Angelforce» wollen die Jugendliche Gutes tun und in der Gesellschaft positiv auffallen.

Unter dem Motto «kollegial, sozial, genial» finden in der Deutschschweiz jedes Jahr während einer Woche «Angelforce-»Aktionen statt. Die Jugendliche aus dem Religionstreffen der Pfarrei Oeschgen beteiligten sich zum dritten Mal daran. «Wir haben Ihnen kein Konzept auferlegt. Sie haben Brainstormings gemacht und diskutiert, was sie dieses Jahr machen wollten und sind dann selbst auf die Heinzelmännchen-Aktion gekommen», sagt Lena Heskamp, die für die Juseso Fricktal als Sozialpädagogin und Jugendarbeiterin tätig ist und die Jugendlichen unterstützt.

Die 13- und 14-Jährigen brachten sich bei der Planung und Umsetzung selber ein und einigten sich auf eine Idee, bei der alle dahinter standen und dann auch Freude an der Umsetzung hatten.

Die Oeschger freuten sich über die jungen Helfer. «Ich finde das eine ganz tolle Aktion. Ich habe im Moment Rückenbeschwerden und da kommt mir die Hilfe gelegen», erklärt ein Anwohner. «Das ist ja schön, wie sie sich engagieren und mit anpacken», lobt ein älteres Ehepaar.

Hausarbeit statt Herbstmesse

Doch wären die acht Helfer nicht lieber an die Herbstmesse gegangen, statt den sonnigen Nachmittag mit Arbeiten zu verbringen? «Nein, wir haben die Aktion geplant und wussten, dass wir heute hier sind. Für die Herbstmesse hatten wir die letzten zwei Wochen Zeit», sind sich die 14-jährigen Silvan Hürzeler und Tobias Stierli einig. (cim)

Aktuelle Nachrichten