Herznach

Weinwanderung hatte Wein, Kulinarik und ein Bergwerk zu bieten

Winzer vermittelten den Teilnehmern der Weinwanderung viel Wissenswertes.  ghi

Winzer vermittelten den Teilnehmern der Weinwanderung viel Wissenswertes. ghi

Mit der Landschaft, dem Wein und dem Bergwerk hatte die Weinwanderung rund um Herznach gleich drei Attraktionen zu bieten. Dazu spielte auch das Wetter mit.

Die Teilnehmer an der Weinwanderung in Herznach lernten bei herrlichem Sonnenschein nicht nur die Landschaft um Herznach mit ihren Produkten, sondern auch das Bergwerk näher kennen - ein zentrales Projekt im Jurapark Aargau.

Das Zusammenspiel von Jurapark Aargau mit Winzern, dem Gashaus Löwen und den Verantwortlichen des Vereins Eisen und Bergwerke führte zu einem informativen Gang rund um Herznach.

Vier Zwischenhalte

Gestärkt mit Kaffee und Gipfeli begab man sich auf die von kundigen Landschaftsführern in Gruppen geleitete Wanderung, die mit vier Zwischenhalten auf sympathische Art unterbrochen wurde. An diesen Punkten konnte man sich kulinarisch stärken und à discrétion die Palette der Herznacher Weine kennenlernen. Da war manches Lob zu hören – nicht wenige Wanderer waren überrascht einerseits von der hohen Qualität der Produkte, andererseits von der breiten Angebotspalette. Beste Werbung für den Wein als eines der starken Regionalprodukte des Juraparks. Komplimente gab es auch für die Verpflegung, insbesondere für die Gastronomie im «Löwen».

Wein und Bergwerk

Die Winzer vermittelten Wissen, angefangen von der Arbeit im Rebberg bis zur Vinifizierung und der Tätigkeit im Keller. In Herznach bildete zudem das Bergwerk ein weiteres zentrales Thema. Vertreter des aktiven Vereins Eisen und Bergwerke gaben einen Einblick in die Anstrengungen zur Aufarbeitung der Geschichte dieses Eisenbergwerkes und die Sicherung dieses für die Nordwestschweiz wichtigen und einzigartigen Industriezeugen.

«Zurück in den Stollen»

In einer ersten Etappe wird ein Museum eingerichtet, wo dann die umfangreiche Fossiliensammlung attraktiv präsentiert werden kann. Gleichzeitig werden mit einem Vorführraum und anderen Infrastruktureinrichtungen die Voraussetzungen geschaffen, um die steigende Zahl Interessierter durch das Gelände führen zu können. Mit dieser ersten Etappe des Projekts «Zurück in den Stollen» soll noch dieses Jahr begonnen werden.

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