Die Polizei Oberes Fricktal führte während des ganzen Monats September an Unter- und Mittelstufenstandorten im oberen Fricktal eine Aktion bezüglich der sogenannten Elterntaxis durch, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. «Ziel der Aktion war es zum einen, festgestellte Übertretungen zu ahnden, und zum andern durch Gespräche die Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule fahren, bezüglich der Thematik zu sensibilisieren», schreibt die Regionalpolizei. Im Verlauf der Kontrollen mussten die Polizisten mehrere Bussen wegen Übertretungen aussprechen. Allein acht Ordnungsbussen mussten aufgrund mangelhaft oder nicht gesicherter Kinder ausgesprochen werden.

Die Polizei Oberes Fricktal macht in ihrer Mitteilung darauf aufmerksam, dass die Kinder «die wichtigen und lehrreichen Erfahrungen im Strassenverkehr nicht machen können, wenn sie mit dem Auto zur Schule gefahren werden». Zudem erhöhe sich mit der Menge der Elterntaxis das Verkehrsaufkommen rund um die Schulen, «was wiederum die Kinder gefährdet, die zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs sind». Deshalb rät die Polizei den Eltern, ihre Kinder nur ausnahmsweise in die Schule zu chauffieren und sie stattdessen zu Fuss oder allenfalls mit dem Velo zu begleiten. Nach den Herbstferien wird die Repol die Aktion fortsetzen. (AZ)