Eiken/Münchwilen/Sisseln

Wegen der Finanzen: Feuerwehr-Fusion ist vorerst gescheitert

Die Feuerwehren von Münchwilen und Eiken-Sisseln fusionieren - zumindest vorerst - doch nicht.

Die Feuerwehren von Münchwilen und Eiken-Sisseln fusionieren - zumindest vorerst - doch nicht.

Am 21. November sollte in allen drei Gemeinden über einen Zusammenschluss der Feuerwehren abgestimmt werden. Sollte. Da über die Finanzierung keine Einigung gefunden wurde, wird das Geschäft gar nicht traktandiert.

«Wir wollen gerne eine Hochzeit, aber nicht um jeden Preis», betont der Münchwiler Gemeindeammann Willy Schürch. «Der Diskussionsbedarf war grösser als gedacht und wir wollen nichts durchwürgen», sagt Rainer Schaub, Ammann von Sisseln. Und in der Mitteilung aus der Eiker Ratsstube ist von einer harten Nuss die Rede, «die es letztlich nicht zu knacken gelang.»

Uneinigkeit herrschte nämlich bei den Finanzen. Es gelang den drei Gemeinden nicht, sich auf ein Finanzierungsmodell zu einigen. «Wir wollten künftige Kosten und Investitionen über die Einwohnerzahl abrechnen, Eiken setzte auf einen Sockelbeitrag», erklärt Willy Schürch.

«Türen sind nicht zu»

Eine Einigung wurde nicht erzielt und so kommt die Feuerwehrfusion auch nicht vors Volk. Vorerst jedenfalls nicht. «Die Türen sind nicht zu», betont der Münchwiler Ammann und auch in Sisseln rechnet man mit weiteren Gesprächen und einem möglichen Neustart im Jahr 2015. Wie Rainer Schaub weiter ausführte, wurde die geplante Neuanschaffung eines Tanklöschfahrzeuges ebenfalls auf Eis gelegt.

Klar ist, die Feuerwehr Eiken-Sisseln braucht ein neues Fahrzeug – unabhängig davon, ob es noch zur Fusion kommt oder nicht. «Da die Sicherheit und der Auftrag der Feuerwehr aber gewährleistet sind, warten wir ab», so Schaub.

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