Fricktal

Wegen Coronavirus: Polizeiposten in Stein und Möhlin geschlossen – Hauptposten in Rheinfelden bleibt offen

Per sofort geschlossen: der Aussenposten in Stein.

Per sofort geschlossen: der Aussenposten in Stein.

Die Regionalpolizei trifft Massnahmen, um das Infektionsrisiko zu senken. Dazu werden zwei Aussenposten vorübergehend geschlossen.

Die Regionalpolizei hat ihre Aussenposten in Stein und Möhlin geschlossen. Damit reagiert der 13 Mitglieder zählende Polizeikorps auf die Coronavirus-Pandemie. Weiterhin geöffnet bleibt der Hauptposten in Rheinfelden, in dem nun die Kontaktaufnahme mit der Bevölkerung zentralisiert wird.

«Bei den Aussenposten in Stein und Möhlin handelt es sich um Räume mit offenen Schaltern», sagt Hansueli Loosli, Leiter der Regionalpolizei unteres Fricktal. Mit der Schliessung der Posten auf unbestimmte Zeit wolle man das Infektionsrisiko minimieren. Während für gewöhnlich der Schalter in Stein am Montagnachmittag geöffnet hatte, stand jener in Möhlin der Bevölkerung am Dienstag- und Donnerstagnachmittag offen.

Als weitere Massnahme, um die Einsatzfähigkeit des Korps zu gewährleisten, hat die Regionalpolizei entschieden, das Korps in drei Vierergruppen zu splitten. «Die Einsatzkräfte der Vierergruppen bleiben stets untereinander. Der persönliche Kontakt von Mitglieder unterschiedlicher Gruppen wird vermieden», sagt Loosli. So könne verhindert werden, dass bei einem Infektionsfall das komplette Korps in Quarantäne müsse. Sofern Rapporte geschrieben würden, passiere dies im Homeoffice.

Loosli stellt fest, dass es in den letzten Tagen auf den Patrouillen ruhiger geworden sei. «Man merkt, dass weniger Leute unterwegs sind, dass der Verkehr auf den Strassen abgenommen hat.» Bei den Kontrollgängen wird die Regionalpolizei ein Auge darauf haben, ob die vom Bundesrat beschlossenen Regelungen, etwa ein Verbot von Ansammlungen von mehr als fünf Personen im öffentlichen Raum, eingehalten werden.

Autor

Dennis Kalt

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