Regierungsratswahlen

Was bewegt die Leute? Regierungsrats-Kandidat tourt durch Frick

VAOF-Geschäftsführerin Andre Rotzetter und die Grünen-Politiker Ursula Kahi, Severin Lüscher und Gertrud Häseli (v.l.) sprachen über Gesundheitspolitik. (Bild: dka)

VAOF-Geschäftsführerin Andre Rotzetter und die Grünen-Politiker Ursula Kahi, Severin Lüscher und Gertrud Häseli (v.l.) sprachen über Gesundheitspolitik. (Bild: dka)

Severin Lüscher besuchte gestern sieben Orte in der Gemeinde, um zu hören, was die Leute bewegt.

Grünen-Politikerin Gertrud Häseli lud gestern den Parteikollegen und Regierungsratskandidaten Severin Lüscher auf eine Tour durch Frick ein. «Es geht darum, am Puls der Menschen zu sein und zu hören, was sie beschäftigt», sagte Lüscher.

Unter dem Motto Orte in Frick, die man gesehen haben muss, startete der Rundgang am Bahnhof in Frick, wo sich Lüscher mit dem Grünen-Grossrat Robert Obrist über die Zukunft des Forschungsinstituts für biologischen Landbau unterhielt.

Weiter ging es zum Alterszentrum Bruggbach. Hier traf sich Lüscher unter anderem mit CVP-Grossrat Andre Rotzetter, Geschäftsführer des Vereins für Altersbetreuung im Oberen Fricktal, um über die Gesundheitsversorgung zu sprechen. Nach einem Abstecher zum Sauriermuseum und der Jakob Müller AG, stattete Lüscher der Gärtnerei Stöckli einen Besuch ab.

Hier stand das Thema «Traum von Tempo 30 auf Kantonsstrassen» auf der Agenda – eine Idee, die der ehemalige Fricker Gemeinderat und Baudirektor Thomas Stöckli in seiner Amtszeit für die Fricker Hauptstrasse propagierte.

Auch das Thema Kultur mit einem Besuch im «Meck» stand auf dem Programm. Gerade über das Thema Kultur stellt Lüscher, der im Suhrental aufgewachsen ist, einen Bezug zum Fricktal her. «In meiner Jugend sind wir gerne zum Lehrertheater nach Möhlin gepilgert.»

Das letzte Ziel auf der Etappe durch Frick war ein Besuch bei der Bäckerei-Konditorei Kunz, wo sich alles um die Brot- und Kaffee-Kultur und die Produktion drehte.

Am Fricktal gefällt Lüscher unter anderem die prachtvolle Chriesibluescht und die weitläufige Naturlandschaft der Region. «Sie ist charakteristisch für den Aargau», sagte Lüscher. Den Einkaufstourismus und den damit verbundenen Stau an den Grenzübergängen habe er bisher noch nicht wahrgenommen.

Zu Frick selbst sagt Lüscher: «Man sieht der Gemeinde ein wenig an, dass sie schon lange ein Marktort ist.»

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