Wahlen
Sechs Kandidaten für fünf Sitze: Auch in Zeihen wird nicht allen der Einzug in den Gemeinderat glücken

Vier der fünf amtierenden Gemeinderäte treten in Zeihen am 26. September wieder zur Wahl an, zwei neue Gesichter wollen zudem in die Exekutive einziehen. Die Führungscrew stellt sich ebenfalls zur Wiederwahl. Wer hat die besten Antworten auf die brennenden Zukunftsfragen im Dorf?

Thomas Wehrli
Drucken
Teilen
Wer wird die Politik in Zeihen ab 2022 bestimmen? Das entscheiden die Stimmbürger am 26. September.

Wer wird die Politik in Zeihen ab 2022 bestimmen? Das entscheiden die Stimmbürger am 26. September.

Sandra Ardizzone

In diesem Herbst kommt es bei den Gesamterneuerungswahlen im Fricktal zu so vielen Kampfwahlen wie lange nicht mehr. Bis zu acht Kandidierende (Magden) buhlen um die Gunst – oder besser: die Stimme der Einwohner. Auch in Zeihen haben die Stimmberechtigten in diesem Jahr die Qual der Wahl: Sechs Zeiherinnen und Zeiher wollen auf den fünf Sesseln im Gemeindehaus Platz nehmen. Der Wiederwahl stellen sich vier der fünf aktuellen Gemeinderatsmitglieder; nur Pascal Freiermuth, der die Ressorts Öffentlicher Verkehr, Strassen im Baugebiet, Abwasserbeseitigung, Öffentliche Liegenschaften, Bildungswesen sowie die Bereiche Freizeit, Vereine, Sport, Kultur und Museum betreut, tritt Ende Jahr von der Gemeinderatsbühne ab.

Nochmals wissen wollen es Christian Probst, Michel Dietiker, Daniel Banholzer und Nathalie Deiss. Neu ins Gremium einziehen möchten Fabian Hossli Heinzer und Jeannine Menet. Die neue Führungscrew dürfte dabei die alte sein: Christian Probst kandidiert erneut als Ammann, Michel Dietiker als Vizeammann.

Wer das Rennen machen wird und ob es zu einem zweiten Wahlgang kommt, ist offen. Klar ist: Der oder die neue Gemeinderätin kann in einer Landgemeinde wirken, die seit Jahren wächst – manche sagen: zu schnell wächst. «Zeihen hat eine sehr intensive Bautätigkeit hinter sich», sagt Gemeindeammann Christian Probst dazu (siehe unten). Diese lasse sich nicht aufhalten. Werden alle Mehrfamilienhäuser realisiert werden, die aktuell auf der Verwaltung zur Bearbeitung aufliegen, «könnte sich die Einwohnerzahl in den nächsten Jahren um mehr als hundert Einwohner und Einwohnerinnen erhöhen», so Probst. Ende 2020 zählte die Gemeinde 1170 Einwohner. Das sind 307 oder knapp 36 Prozent mehr als vor 20 Jahren.

Ein Thema sind in Zeihen, wie in vielen kleineren Gemeinden, die Finanzen. Der Steuerfuss liegt aktuell bei 114 Prozent, die Nettoverschuldung pro Kopf bei rund 500 Franken. Die Schulden würden denn auch zwei der sechs Kandidaten abbauen, wenn sie fünf Millionen Steuerfranken zur freien Verfügung für das Dorf hätten. Investiert würde zudem in die Bildung und in Alterswohnungen. Und: «Ein Bankomat dürfte auch nicht fehlen», sagt Gemeinrätin Nathalie Deiss – mit Blick zurück auf den Rückbau des Raiffeisenbancomaten, der im Dorf auf viel Unverständnis stiess.

Was finden Sie an Zeihen cool?

Christian Probst, Gemeindeammann, bisher.

Christian Probst, Gemeindeammann, bisher.

Zvg / FRI

Christian Probst Gemeindeammann, bisher: «In unserem Dorf gibt es viele aktive Vereine, die sich treffen und anschliessend in unseren Restaurants bei einem gemütlichen Schwatz die Kameradschaft pflegen. In unserem Dorf kennt man seine Nachbarn noch persönlich. Wer in unserem Dorf Hilfe benötigt, findet immer jemanden, der weiterhelfen kann. In unserem Dorf grüsst man sich noch.»

Michel Dietiker Vizeammann, SVP, bisher: «Da gibt es ganz vieles: Die gute verkehrstechnische Lage. Das rege Vereinsleben. Die Nähe zur Natur. Und auch, dass wir noch Restaurants, eine Einkaufsmöglichkeit und eine eigene Schule im Dorf haben.»

Daniel Banholzer Gemeinderat, bisher: «Zeihen liegt eingebettet in schönster Natur. In der grünen Oase zwischen Zürich und Basel lässt es sich richtig gut leben. Unsere Bevölkerung identifiziert sich stark mit dem Ort, was sich im aktiven Vereins- und Dorfleben wider­spiegelt.»

Nathalie Deiss Gemeinderätin, FDP, bisher: «Die grüne Oase zwischen Zürich und Basel. Wir dürfen in der schönsten Gegend des Oberen Fricktals leben und dies ohne (Durchgangs-)Verkehr. Zudem haben wir die Natur direkt vor der Haustüre. Und: Seit 2020 haben wir mit drei Beizen im Dorf die Möglichkeit, jeden Wochentag auszugehen.»

Fabian Hossli, kandidiert neu als Gemeinderat: «Die Menschen, die Lage, die Natur und die vielen Sonnentage. Man ist gegenseitig füreinander da, hilft, respektiert und unterstützt sich.»

Jeannine Menet, kandidiert neu als Gemeinderätin: «Die grüne Oase ist eingebettet in wunderbarer Landschaft und bietet ein tolles Angebot an Bildung, Sport und Kultur. Zeihen zeichnet sich aus durch ein innovatives Schulangebot, ein aktives Vereinsleben und eine attraktive Gastronomie. Mit dem Label ‹Energiestadt› ist ein Zeichen gesetzt, das verpflichtet, in ökologischen Themen weiterzukommen.»

Was stört Sie an Zeihen, wo drückt der Schuh?

Michel Dietiker, Vizeammann, SVP, bisher.

Michel Dietiker, Vizeammann, SVP, bisher.

Zvg / Aargauer Zeitung

Christian Probst: «Was mich stört, ist der Durchgangsverkehr durch den Autobahnanschluss in Effingen. Was sicher ein Nachteil ist, ist die schlechte Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Die Bahn fährt zwar durch das Dorf, verursacht aber nur Lärm und Feinstaub. Dennoch: In Zeihen, der grünen Oase zwischen Zürich und Basel, fühle ich mich zu Hause.»

Michel Dietiker: «Gott sei Dank erfahren wir durch die Mehrheit der Bürger eine grosse Wertschätzung bezüglich unserer Tätigkeit. Leider gibt es aber einzelne Bürger, die Eigeninteressen vor Gemeindeinteressen stellen und mit ihren ‹privaten Anliegen› grossen administrativen Aufwand und Kosten verursachen, welche der Steuerzahler mitfinanzieren muss.»

Daniel Banholzer: «An Zeihen stört mich nichts, es ist Heimat. Natürlich ist noch Entwicklungspotenzial vorhanden, so erachte ich die Finanz- und Familienpolitik als entscheidend, um die Schule und unsere Selbstständigkeit zu erhalten.»

Nathalie Deiss: «Die schlechten ÖV-Verbindungen sind schon ein Ärgernis. Es kann doch nicht sein, dass ich in meinem Fall mit dem ÖV zur Arbeit 90 Minuten und mit dem Auto 30 Minuten benötige. Auch der letzte Fahrplanwechsel ist trotz Intervention des Gemeinderates ziemlich unglücklich ausgefallen.»

Fabian Hossli: «Ich überlege nicht, was mich stört. Für mich ist viel wichtiger, was ich erreichen möchte.»

Jeannine Menet: «Ich komme aus einem stark regulatorischen und doch kundenorientierten Berufsumfeld. Nur mit der richtigen Tonalität kann dort Zusammenarbeit gelingen. Ich wünsche mir, dass auch Zeihen die Perspektive der Einwohner als Kunden stärker einnimmt, Meinungen aktiver einbezieht und in der Zusammenarbeit einen partnerschaftlicheren Stil wählt.»

Welches Projekt muss 2022 unbedingt angegangen werden?

Daniel Banholzer, Gemeinderat, bisher.

Daniel Banholzer, Gemeinderat, bisher.

Zvg / Aargauer Zeitung

Christian Probst: «Der Kanalisationsanschluss an die Regionale ARA, Kaisten, sowie die Sanierung der Oberzeiherstrasse sind dringend nötig. Gleichzeitig ist eine Erneuerung und die Vergrösserung der Wasserleitung vorgesehen. Diese Sanierungen mussten aus finanziellen Gründen schon mehrmals verschoben werden.»

Michel Dietiker: «Geplant ist die Werterhaltung der Infrastruktur. Zum Beispiel werden Werksleitungen, Strassenbeläge sowie längst fällige Sanierungsarbeiten an öffentlichen Bauten durchgeführt werden.»

Daniel Banholzer: «Es ist Zeit für ein neues Leitbild. Mit der Bevölkerung soll dieses gestallten werden, um die Richtung vorzugeben, wie sich unser Dorf mit seinem ländlich geprägten Charakter nachhaltig in die Zukunft entwickeln soll.»

Nathalie Deiss: «Ressortbedingt das Projekt Smart Meter. In der Stromversorgungsverordnung schreibt der Bund vor, dass bis 2027 die herkömmlichen Stromzähler durch die kommunikationsfähigen Modelle zu ersetzen sind (als Teil der Energiestrategie 2050). Somit werden die Daten einmal täglich verschlüsselt übermittelt und müssen nicht mehr ‹von Hand› abgelesen werden.»

Fabian Hossli: «Die Kinder sind die Zukunft unseres Dorfes – somit liegt mir die Zusammenarbeit des Gemeinderates mit der Schule am Herzen. Durch die Abschaffung der Schulpflege übernimmt der Gemeinderat hier eine zentrale und wichtige Rolle. Dieses neu zu gestaltende Ressort ist zentral und muss im Jahr 2022 unbedingt angegangen werden.»

Jeannine Menet: «Es ist entscheidend, dass die neue Führungsstruktur der Schule nach Wegfall der Schulpflege funktioniert und bei allen Beteiligten verankert ist. Hierzu ist es wichtig, die nötigen Schritte anzugehen und die neue Zusammenarbeit zu verankern. Weiter ist es sinnvoll, das elfjährige Dorfleitbild unter Einbezug der Bevölkerung zu überprüfen.»

Wenn Sie 5 Millionen Steuerfranken zur freien Verfügung für Zeihen hätten – was würden Sie damit realisieren?

Nathalie Deiss, Gemeinderätin, FDP, bisher.

Nathalie Deiss, Gemeinderätin, FDP, bisher.

Zvg / Aargauer Zeitung

Christian Probst: «Ich würde gerne ein neues Verwaltungsgebäude mit zusätzlichen Wohnungen im Zentrum der Gemeinde erstellen, gepaart mit einer schönen Begegnungszone. Dazu würde ich das Parkplatzproblem angehen und nach einer gut bezahlbaren Lösung suchen.»

Michel Dietiker: «Als erstes mehr finanzielle Mittel für die Bildung zur Verfügung stellen. Zusätzlich ein Angebot für altersgerechtes Wohnen schaffen. Für die Aufwertung des Dorfes sollten alle in der Kernzone gelegenen baufälligen Objekte aufgekauft, sinnvoll saniert und wiedervermietet werden. Schlussendlich den Neubau des Gemeindehauses in Angriff nehmen.»

Daniel Banholzer: «Ein Schuldenabbau würde eine willkommene Entlastung der Gemeindefinanzen bringen und helfen, notwendige Investitionen an der Infrastruktur für deren Erhaltung, Ausbau und Erneuerung sicherzustellen.»

Nathalie Deiss: «Ich würde Alterswohnungen bauen. Dieses Angebot fehlt heute in Zeihen. Wenn jemand im Alter auf pflegerische Unterstützung angewiesen ist oder zu Hause alleine nicht mehr zurecht kommt, steht unweigerlich ein Umzug zum Beispiel nach Frick oder Bözen an. Einen Baum pflanzt man nicht einfach so um. Ein Bankomat dürfte dort auch nicht fehlen …»

Fabian Hossli: «Einen Begegnungsplatz für Jung und Alt. Durch einen öffentlichen Spielplatz in Kombination mit einer Erholungszone bieten wir die Platzform, sich neutral im Dorf zu treffen und sich auszutauschen. Den Rest der fünf Millionen würde ich in die Reduzierung der Schulden der Gemeinde Zeihen investieren.»

Jeannine Menet: «Eine familienergänzende Betreuungsstruktur für alle. Mit der Integration von Kindern, Jugendlichen und Senioren lässt sich die generationenübergreifende Gemeinschaft stärken. Das ist ein Gewinn für alle. Ein entsprechendes Zentrum mit öffentlich zugängigen Begegnungs-/Spielplätzen und vielseitigen Angeboten ist hier ein wichtiger Bestandteil.»

Weshalb sind Sie/wollen Sie in die Politik?

Fabian Hossli Heinzer kandidiert neu als Gemeinderat.

Fabian Hossli Heinzer kandidiert neu als Gemeinderat.

Zvg / Aargauer Zeitung

Christian Probst: «Schon vor meiner Frühpension hat mich das Amt als Gemeinderat interessiert. Nach Rücksprache mit meiner Familie meldete ich mich für das Amt. 2013 wurde ich als Gemeinderat für die Amtsperiode 2014/17 gewählt und bin seither im Rat. 2015 wurde ich durch das vorzeitige Ausscheiden meines Vorgängers in das Amt als Gemeindeammann gewählt.»

Michel Dietiker: «Ich bin kein Mensch, der gerne nur ‹zuschaut› oder sich mit dem Satz ‹es war schon immer so› zufrieden gibt. Ich packe Dinge an, welche überdacht oder geändert werden sollten. Gerne möchte ich im Sinne der Bevölkerung agieren und etwas bewegen – immer mit dem Ziel, Mehrwert für die Gemeinde zu schaffen.»

Daniel Banholzer: «Ich bin politisch interessiert und motiviert. Als Mitglied der Regionalkonferenz Jura Ost vertrete ich die Interessen der Gemeinde. Es macht mir immer noch grosse Freude, aktiv an der Gestaltung unseres Lebensraumes und der Gesellschaft im Fricktal mitzuwirken.»

Nathalie Deiss: «An unserem Familientisch war Politik immer ein Thema. Statt zu ‹wäffeln›, was die anderen nicht gut machen, kann ich nach bestem Wissen und Gewissen meinen Beitrag für Zeihen leisten und dessen Zukunft mitgestalten.»

Fabian Hossli: «Seit jeher interessiere ich mich für die Themen und die Entwicklungen in unserem Dorf. Unser Dorf soll für alle Generationen eine grüne Oase zwischen Zürich und Basel bleiben. Ein Ort, an dem man sich wohlfühlt und respektiert.»

Jeannine Menet: «Wir haben in der Schweiz das Privileg, aktiv in unserer Gesellschaft mitzuwirken. Dies sollten alle mit entsprechender Kapazität in Betracht ziehen. In diesem Sinne liegt es mir am Herzen, die verschiedenen Bedürfnisse in unserer multioptionalen Gesellschaft zusammenzubringen. Ich will das Miteinander stärken und gemeinsam nachhaltig weiterkommen.»

Das Smartphone/Handy ist für mich ...

Jeannine Menet kandidiert neu als Gemeinderätin.

Jeannine Menet kandidiert neu als Gemeinderätin.

Zvg / Aargauer Zeitung

Christian Probst: «ein nicht mehr wegzudenkendes, modernes Arbeitsgerät, immer dabei für Termine, Erinnerungen und nicht zuletzt als Fotoapparat und dennoch nicht unentbehrlich. Ich gönne mir auch ab und zu handyfreie Momente.»

Michel Dietiker: «die wichtigste Informations- und Kommunikationsquelle.»

Daniel Banholzer: «der Schlüssel zur digitalen Identität, die immer stärker unseren Alltag prägt. Dies ist zwar praktisch, birgt aber auch Gefahren. Den persönlichen Kontakt von Mensch zu Mensch wird es für mich nie ersetzen können.»

Nathalie Deiss: «Fluch und Segen. Ohne Smartphone bin ich verloren, denn da sind all meine Termine, Erinnerungen, E-Mails und Kontakte drauf. Dank der Digitalisierung habe ich heute jederzeit Zugang zu wichtigen Dokumenten und Informationen. Manchmal aber nervt die ständige Erreichbarkeit. Deshalb erlaube ich mir auch mal, das Gerät auf stumm oder ganz abzuschalten.»

Fabian Hossli: «ein Fotoapparat und Kommunikationsmittel.»

Jeannine Menet: «ein technisch hochstehendes Hilfsmittel. Wenn ich es als Anwenderin intelligent anwende, macht es mich und mein Umfeld sehr viel effizienter und effektiver. Das hilft mir, in meinem Leben vieles unter einen Hut zu bringen.»

Wächst Zeihen zu schnell?

Christian Probst: «Zeihen hat eine sehr intensive Bautätigkeit hinter sich. Diese lässt sich nicht aufhalten. Momentan liegen noch mehrere Baugesuche für Mehrfamilienhäuser auf der Verwaltung zur Bearbeitung auf. Sollten alle diese Gesuche realisiert werden, könnte sich die Einwohnerzahl in den nächsten Jahren um mehr als hundert Einwohner und Einwohnerinnen erhöhen.»

Michel Dietiker: «Nein, ich denke, wir haben ein gesundes Wachstum und freuen uns weiterhin auf Neuzuzüger.»

Daniel Banholzer: «Die Dynamik ist immer noch vorhanden. Gerade der willkommene Zuzug von Familien hat unser Dorf erneuert und zu einem ausgewogenen Generationenausgleich geführt. So bleibt Zeihen fit für die Zukunft.»

Nathalie Deiss: «In der Vergangenheit ist Zeihen nicht linear, sondern fast etwas zu schnell gewachsen. Unsere Infrastruktur hält einem weiteren Zuwachs noch bis zu einem gewissen Grad stand. Der Kanton erwartet aber von den Gemeinden mehr Attraktivität und mehr Steuereinnahmen, lässt aber gleichzeitig die Entwicklungsmöglichkeit nur begrenzt zu (Stichwort BNO).»

Fabian Hossli: «Ja. Unser Dorf soll seinen Charakter behalten können. Mit dem Wachstum, das wir in Zeihen aktuell haben, verlieren wir diesen zu einem Teil. Zeihen soll ein lebendiges Dorf mit einem funktionierenden Dorfleben und Vereinen bleiben und keine ‹Agglomeration› werden.»

Jeannine Menet: «Ein moderates Wachstum sichert Existenzielles in unserem Dorf, zum Beispiel die Schule. Bis heute hat es Zeihen geschafft, neue junge Familien anzuziehen und die grüne Oase nicht aufzugeben. Aktuell steht Zeihen an einem Punkt, ein weiteres Wachstum vorsichtig anzugehen und nicht aktiv zu fördern.»

Weshalb soll ich Sie wählen, was zeichnet Sie aus?

Christian Probst: «Ich verfüge über die nötige Zeit für meine Gemeinde und bin flexibel für Sitzungs- und Augenscheintermine. Ich bin immer gesprächsbereit respektive suche ich gerne das persönliche Gespräch bei anstehenden Problemen. Ich stehe ein für überlegtes Handeln, bin kompromissbereit und suche nach guten und für alle beteiligten Parteien tragbaren Lösungen.»

Michel Dietiker: «Man soll mich in erster Linie wählen, weil man denkt, ich hätte in den Jahren, die ich nun schon dabei bin, vieles richtig gemacht. Meinen Pragmatismus, meine Bereitschaft, die Initiative zu ergreifen und die Kompromissbereitschaft zeichnen mich aus. Ich schrecke nicht vor unangenehmen Entscheidungen zurück und lasse mich von niemandem abschrecken.»

Daniel Banholzer: «Zeihen liegt mir am Herzen. Für mich steht der Mensch im Vordergrund. Lösungsorientiertes Handeln und eine respektvolle Kommunikation ist mir wichtig. Mein Leistungsausweis ist bekannt und transparent. Durch meine berufliche Tätigkeit beim Kanton kenne ich das Staatswesen und dessen Köpfe, was mir im Umgang mit Partnern und Behörden zugutekommt.»

Nathalie Deiss: «Das Einarbeiten in ein Gemeinderatsamt dauert mindestens ein Jahr. Jetzt, in meinem zweiten Amtsjahr, kann ich sagen, dass ich angekommen und eingearbeitet bin. Als Teamplayerin sowie lösungsorientierte und liberale Person möchte ich mich zum Wohl der Gemeinde engagieren. Es ist mir ein grosses Anliegen, dass auch Oberzeihen im Gemeinderat vertreten ist.»

Fabian Hossli: «Für mich ist wichtig, das grosse Ganze zu sehen. Die Ressorts der Gemeinderäte greifen in vielen Bereichen ineinander und benötigen ein gutes Zusammenspiel. Ich setzte mich ein für einen Gemeinderat, der die Bedürfnisse der Einwohner und Ortsbürger wahrnimmt, ein offenes Ohr für deren Anliegen hat, die Ressourcen nachhaltig einsetzt, gemeinsam Lösungen sucht und kompromissbereit ist.»

Jeannine Menet: «Ich höre die Bedürfnisse der Zeiherinnen und Zeiher an und bringe sie in Einklang mit dem Bedarf und den zur Verfügung stehenden Ressourcen. Ich setze mich ein für ein familienfreundliches Dorfleben und ein Miteinander, das uns nachhaltig weiterbringt. Ich kommuniziere wertschätzend, transparent und zielgruppengerecht.»

Aktuelle Nachrichten