Fahrgastschiff «Löwe von Laufenburg»

«Wären ohne finanziellen Rückhalt gekommen» – ehemaliger Interessent wehrt sich gegen Vorwürfe

Der ehemalige Interessent Holger Grosse nimmt Stellung. (Archivbild)

Der ehemalige Interessent Holger Grosse nimmt Stellung. (Archivbild)

Holger Grosse, ehemaliger Interessent für das Fahrgastschiff «Löwe von Laufenburg», nimmt zu Vorwürfen Stellung.

Schon seit Jahren sucht Jürgen Schroff für sein Fahrgastschiff «Löwe von Laufenburg» einen Betriebsnachfolger. Wie die AZ in der Ausgabe vom 18. Juli berichtete, hat er nun zwei Interessenten an der Hand. Im Artikel wurde auch erwähnt, weshalb es zu einem früheren Zeitpunkt mit einem weiteren Interessenten, Holger Grosse, nicht geklappt habe. Dieser habe abweichend vom Businessplan immer wieder neue Anforderungen und Ansprüche formuliert, sagte Ortsbürger-Präsident Meinrad Schraner. «Gleichzeitig stellten wir Defizite geschäftlicher Natur fest.»

Holger Grosse möchte das so nicht auf sich sitzen lassen. «Herr Schroff und wir hatten nie die Verpachtung des Schiffes in Betracht gezogen. Die Idee dafür kam ausschliesslich von Herrn Schraner», schreibt er in einer Stellungnahme. «Wir haben um finanzielle Unterstützung gebeten, die uns Form einer erlassenen Pacht für zwei Jahre aber nicht geholfen hätte, weil wir nur mit unserer jahrelangen Erfahrung in der Fahrgastschifffahrt nach Laufenburg gekommen wären, ohne finanziellen Rückhalt.» Es sei ein Hohn zu behaupten, sie hätten «Defizite geschäftlicher Natur» – «eben, weil wir die nicht haben, baten wir um finanzielle Hilfe», so Grosse. «Abweichend vom Businessplan, haben wir nie neue Anforderungen und Ansprüche formuliert.»

Grosse zeigt sich trotzdem versöhnlich. Er wünsche den neuen Interessenten alles Gute und viel Erfolg mit dem Schiff, schreibt er weiter. (az)

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