Frick

Von Schuhen und Thailand-Ferien: Die CD-Taufe versprüht viel Lebensfreude

Chocanille im «Meck» in Frick: (v. l.) Rhea Schweizer, Roger Hintermann, Stephan Vonwiller, Claudia Widmer.

Chocanille im «Meck» in Frick: (v. l.) Rhea Schweizer, Roger Hintermann, Stephan Vonwiller, Claudia Widmer.

Die Band Chocanille gibt eine Kostprobe aus ihrem ersten Album und begeistert die Zuhörer im «Meck».

Musik gehörte schon seit ganz frühen Kindertagen zum Leben von Claudia Widmer und Rhea Schweizer. Sie bekamen Gesangsunterricht, erlernten verschiedene Instrumente, im Teenageralter fingen sie an, selbst zu komponieren. Als sich die beiden jetzt 29-Jährigen im Sommer 2008 erstmals begegneten, stimmte die Chemie zwischen ihnen sofort. Sie beschlossen, zukünftig gemeinsame, musikalische Wege zu gehen, gründeten die Band Chocanille. Ihre Songs, ein mitreissend erfrischender Mix aus Rock, Pop und Jazz, schreiben sie immer selbst, erzählen darin kleine Episoden aus und über das Leben.

Eigene CD mit zwölf Songs

Seit dem Jahr 2010 geben sie Konzerte in der Region, bekommen dabei viel Zuspruch und erhielten bei einem Wettbewerb in Brugg für ihren Auftritt einen zweiten Platz. Zeit also, mit einer eigenen CD eine grössere Öffentlichkeit zu erreichen. 20 neue Songs entstanden alleine im vergangenen Jahr. Zwölf davon sind auf ihrer ersten CD zu hören, deren fröhliche Taufe mit vielen begeisterten Zuhörern am vergangenen Wochenende im «Meck» in Frick stattfand. Auf Gitarre, am Piano und mit Ukulele begleiteten Claudia Widmer und Rhea Schweizer ihre Lieder, Roger Hintermann komplettierte das Konzert auf seinem Schlagzeug, Stephan Vonwiller war der Bassist.

Musik mit Lebensfreude

Rhythmisch beschwingt gleich zu Beginn das wunderschöne Liebeslied «I want you», ebenso das anrührende «It might be love». Keck erzählten sie über die Vielzahl von Schuhen und deren nicht immer sinnigen Verwendung, bei einem gemeinsamen Urlaub in Thailand entstand am Strand «Take me out». Sie wussten, wie viel Spass es machen kann, zu tanzen, berichteten lausbubenhaft spöttisch über alle möglichen Ausreden, die wir ja alle auch kennen.

Mit ihren Besuchern reisten sie ins «Dreamland», gingen Hand in Hand, sangen über leidige «Differences» und immer wieder über die Liebe. Sie sangen, spielten und pfiffen groovig oder behutsam und fanden: So ist das Leben. Ihre Songs versprühten eine umwerfende Lebensfreude, sodass es einige Gäste nicht nur beim Zuhören liessen, sondern mit Genuss das Tanzbein schwangen.

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