Fricktal
Von Rock bis Schlager – Stars heizten den 12'000 Schupfart-Besuchern ein

Das Schupfart Festival zog mehr als 12000 Besucher an – sie erlebten drei Tage Musik vom Feinsten. In grandioser Atmosphäre mit vielen Besuchern zündeten die Musikanten mit bekannten Hits modern aufgepeppt ein Feuerwerk der Superlative.

Ingrid Arndt
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Impressionen vom Schupfart Festival 2016
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Verbreitete jede Menge gute Laune: Ross Antony.
Patent Ochsner am Schupfart-Festival
Bligg in Schupfart: weniger Bart, aber mit Stil

Impressionen vom Schupfart Festival 2016

Ingrid Arndt

Der dritte und letzte Tag des Schupfart Festivals gehörte traditionell den Schlagern und der Volksmusik. Er war auch in diesem Jahr hochkarätig besetzt mit namhaften Sängern und Gruppen aus der Schweiz, Österreich und Deutschland. In grandioser Atmosphäre mit vielen Besuchern zündeten die Musikanten mit bekannten Hits modern aufgepeppt ein Feuerwerk der Superlative.

Wunderschöne Dirndlkleider mit attraktivem Inhalt, Lederhosen, kurz oder wadenlang, gaben den Rahmen für diesen stimmungsvollen Nachmittag.

«Heavy Volxmusik»

Eröffnet wurde die ausgelassene Party von den sechs «Torglauer Buam» aus der Oberpfalz mit rockig-poppiger «Heavy Volxmusik», einer Mischung aus Heavy Metal und Volksmusik. Erfolgreich sind sie damit seit Jahren auch bei ihren Schweizer Fans. Von der ersten Minute an begeisterten die Jungs ihr Publikum. Sie erzählten von ziemlich schrägen Dingen in der Nacht, nahmen alle mit auf eine halsbrecherische Bobfahrt – wussten jedoch auch, dass es in der Heimat am schönsten ist.

Aus dem Zillertal angereist war der Tiroler Sänger und Akkordeonspieler Marc Pircher. Das ausgelassene Energiebündel hatte ein Schweizer Meitli mitgebracht und das Vogellisi, mit der Steirischen Harmonika legte er einen fetzigen Rock hin, gefühlvoll schwelgten die Zuhörer beim «Sierra madre», aber ganz schnell waren sie auch wieder bereit für die «Sieben Sünden».

Marc Pircher war bereits zum zehnten Mal in Folge beim Schupfart Festival dabei. An diesen Nachmittag moderierte er durchs Programm.

Herzen im Flug erobert

Die Herzen im Flug eroberte sich natürlich die international bekannte Schweizer Gruppe «Oesch’s die Dritten». Volksmusik modern präsentiert von der famosen Jodlerin Melanie, dem ￶Spassvogel Hansueli und den anderen vier Musikanten – da hielt es die Gäste nicht mehr auf den Bänken. Begeistert sangen, schunkelten, klatschten und tanzten sie mit bei Countryklängen und Liedern aus den Bergen. Unzählige Auszeichnungen konnten sie schon mit nach Hause nehmen.

Eine grosse Nummer in der Schlagerbranche ist der in Deutschland lebende Brite Ross Anthony, das Temperamentbündel, das erstmals beim Schupfart Festival dabei gewesen ist. Humorvoll charmant verstand er es, die Besucher sofort für sich zu gewinnen. Er wusste, dass jede neue Liebe wie ein neues Leben ist und man rote Lippen nicht ungeküsst lassen soll. Funkensprühend seine Songs, mit denen er jede Menge gute Laune verbreitete.

Heino rockte die Bühne

Völlig losgelöst vom alten Heino-Sound rockte der deutsche Barde, dass sich die Instrumente bogen. Altbekanntes interpretierte er mit seinem charakteristischen Bariton in Heavy-Metal-Versionen, Jung und Alt schmetterte begeistert mit. Den Schlusspunkt hinter das diesjährige Schupfart Festival setzten die drei «Jungen Zillertaler», die klassische Volksmusik gekonnt verbanden mit Rock und Pop.

Auch in diesem Jahr besuchten insgesamt 12 000 Gäste das Schupfart Festival, 3000 am letzten Tag. Gekommen waren sie aus der Schweiz, aus Deutschland, Österreich und aus Frankreich. Namhafte neue Gruppen für alle drei Tage konnten gewonnen werden, so zum Beispiel «High South» und «Dave Gibson» aus den USA. «Wir sind fast schon verwöhnt vom perfekten Lauf, so wie auch dieses Mal», bilanzierte Roland Kym vom OK.

Eingespieltes OK-Team

«Unser Organisationsteam ist eingespielt und sehr erfahren, sodass es auch in diesem Jahr keinerlei Negativprobleme gab, die Sicherheit zu jeder Minute vorhanden war.» Schon früh ist das OK unterwegs, um alte und neue Interpreten für das nächste Schupfart Festival zu gewinnen. «Immer mehr zeigt sich, das die Künstler das Klima und den perfekten Ablauf sehr zu schätzen wissen», sagt Kym.

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