Wölflinswil

Von Holzspielzeug bis zu Konfitüre: Der Herbstmarkt lässt keine Wünsche offen

Bei Prachtwetter fand am Samstag der traditionelle Markt in Wölflinswil statt: Es ist einer der ältesten der Region. Es war auch dieses Jahr ein buntes und fröhliches Treiben.

Kaiserwetter mit fast sommerlichen Temperaturen hat es am Samstag zum traditionellen Herbstmärt in Wölflinswil gegeben. Es war der 38. in Folge und es ist einer der ältesten in der Region, wie OK-Mitglied Toni Reimann betonte. Insgesamt trugen 50 Stände zu einem bunten, fröhlichen Treiben bei, boten nicht nur landwirtschaftliche Produkte entsprechend der Jahreszeit an, sondern auch viele handwerklich fantasievolle Kreationen.

«Das Besondere an unserem Herbstmarkt ist, dass bis auf eine Ausnahme nur Ortsbürger aus Wölflinswil ausstellen und verkaufen», unterstrich Toni Reimann die Philosophie der Gemeinde.

Die Besucher kamen auch von weiter her

Herrlich entspannt gings zu, manchmal wurde es sogar etwas eng bei der grossen Anzahl der Besucher, die auch von weiter her gekommen waren. Grossartig die Atmosphäre, bestens die Stimmung, sehen und gesehen werden war das Motto, Freunde treffen, Neuigkeiten austauschen, miteinander ausgiebig schwatzen, diesen Tag einfach nur geniessen. Vier Schwyzer Örgelifründe aus dem Fricktal spielten flott und munter auf, bereits am Vormittag hatte die Musikgesellschaft für den richtigen Schwung gesorgt.

An weiteren Attraktionen fehlte es nicht. Nostalgische Kutschfahrten mit einem Zweispänner waren ein Highlight für die ganze Familie, gut gesichert durften die Kinder auf dem Trampolin gleich im Viererpack in luftige Höhen springen. Spannend war es für Klein und Gross bei Märlitante Kitti Steffen, die mit ihren Figuren die Geschichte vom alten Löwen in der Höhle erzählte.

Aus Stein entstehen kleine Kunstwerke

Urgemütlich war der Hock auf Strohballen am alten Dorfbrunnen. Bildhauerin Silija demonstrierte, wie man aus Stein kleine Kunstwerke zaubert.

An den Ständen wurde alles geboten, was das Herz begehrte: Holzspielzeug, Schmuck, Kleidung, Naschwerk, Obst, Getränke mit oder ohne Prozente, Honig, Konfitüre, Keramik – und überall brutzelten herrlich duftende Gaumenfreuden.

Der Naturschutzverein Wölflinswil hatte Wildbienenhotels und Vogelhäuschen mitgebracht, an einer Ölpresse war zu beobachten, wie aus Raps biologisch einwandfreies Öl hergestellt wird. Auch der Abfall war keineswegs wertlos, sondern wurde zur Weiterverwendung zusammengepresst.

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