Ittenthal

Vielversprechender Start: Dorfladen hat einen neuen Lieferanten – und spürt viel Wertschätzung

Peter Kalt, Präsident der Ladengenossenschaft, freut sich über einen guten Start mit dem neuen Lieferanten.

Peter Kalt, Präsident der Ladengenossenschaft, freut sich über einen guten Start mit dem neuen Lieferanten.

Der kleine Dorfladen im Kaister Dorfteil Ittenthal hat wieder einmal einen Wechsel hinter sich. Im Herbst kündigte der bisherige Zulieferer Migrolino Wholesale den Vertrag. Die Genossenschaft Dorfladen musste nach nur zwei Jahren wieder einen neuen Zulieferer finden. Seit Anfang Jahr wird der Dorfladen nun vom Detaillistenverbund «Treffpunkt» beliefert.

«Sowohl die Angestellten als auch die Kundinnen und Kunden mussten sich natürlich zuerst auf das neue Sortiment einstellen», sagt Peter Kalt, Präsident der Ladengenossenschaft. Er zieht jedoch ein positives Fazit zum Neustart. «Es hat sich gut eingespielt. Wir sind zufrieden.» Die Umsatzzahlen seien seit Anfang Jahr leicht gestiegen.

«Den Menschen ist ihr Dorfladen wichtig»

Im Sortiment finden sich nun Produkte von «Treffpunkt» und vom Grosshandelsunternehmen Transgourmet. «Damit verfügen wir jetzt über zwei Zulieferer, deren Warensortiment auf Dorfläden ausgerichtet ist», sagt Kalt. Das bringe Vorteile. Daneben bietet der Dorfladen weiterhin Waren von regionalen Produzenten wie Bäckereien und Metzgereien an. Und in den Wintermonaten werden eine grosse Auswahl an Raclettekäse und im Sommer die bekannten Zolli-Cornet von «Gasparini» angeboten. «Es gibt bei uns alles für den täglichen Bedarf. Spezielle Wünsche erfüllen wir gerne auf Vorbestellung», so Kalt.

Die Coronapandemie hat auch für den Dorfladen Herausforderungen gebracht. Wegen der Abstandsregeln durften etwa nur immer wenige Personen gleichzeitig in den Laden. Das führte teilweise zu Wartezeiten. «Wir sind froh, dass die Kundinnen und Kunden verständnisvoll und geduldig reagiert haben», sagt Kalt. Im Laden sei in den vergangenen Wochen ausserdem «das eine oder andere neue Gesicht» aufgetaucht. «Wir hoffen natürlich, dass die neuen Kunden auch nach Corona und nach Wiederöffnung der Grenzen ab und zu bei uns einkaufen.»

In den Wochen der Pandemie hat der Laden auch einen Lieferdienst aufgenommen. «Das wird von den Leuten geschätzt», sagt Kalt. Überhaupt: Die Wertschätzung gegenüber dem Dorfladen sei im Moment der Krise spürbar. Das zeigt sich etwa auf einem «Danke»-Plakat, einem Geschenk von der Kundschaft ans Ladenpersonal. «Diese Wertschätzung motiviert alle, mit dem Dorfladen weiterzumachen», sagt Kalt. «Es zeigt, dass den Menschen ihr Dorfladen wichtig ist, auch als sozialer Treffpunkt.»

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Autor

Nadine Böni

Nadine Böni

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