Eiken
Vielseitigkeit war von Pferd und Reiter gefragt

Abwechslungsreicher Erlebnisconcours Complet im Haufgarten. 170 Teilnehmer aus der ganzen Schweiz fanden sich am Wochenende trotz des launischen Aprilwetters zu den traditionellen Vielseitigkeitsprüfungen für Buschreiter im Haufgarten in Eiken ein.

Marc Fischer
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Schöner Sprung von Slawomir Stroinski aus Neftenbach mit Escuina. zvg

Schöner Sprung von Slawomir Stroinski aus Neftenbach mit Escuina. zvg

Zum 17. Mal wurde der Concours Complet vom Fricktalischen Reiterverein durchgeführt. Unter der Leitung von OK-Präsidentin Nicole Leuppi sorgten das Organisationsteam sowie die fleissigen Helfer für einen reibungslosen Ablauf des zweitägigen Anlasses.

Erstmals mit Junioren-Finale

Insgesamt wurden in den Stärkeklassen B1, B2 und B3 vier Concours-Complet-Prüfungen durchgeführt. Ausserdem wurde erstmals in Eiken das Finale des Junioren Badmintoncups ausgetragen.

Die Pferdesportprüfung besteht aus drei Teildisziplinen. Zu Beginn mussten die Reiter eine Dressurprüfung ablegen, gefolgt von einem Springparcours über fallende Hindernisse und schliesslich ging es ab ins Gelände, wo es feste Naturhindernisse zu bewältigen gab.

Am Samstag kämpften die Nachwuchstalente im Juniorencup sowie die Konkurrenten der Kategorie B1 bei mehrheitlich sonnigem Wetter um den Sieg. Auch der zunehmende Wind brachte die nervenstarken Pferde nicht aus der Ruhe.

Zahlreiche Anmeldungen

Die Kategorie B1 musste aufgrund der vielen Nennungen geteilt werden. In der ersten Abteilung siegte Barbara Holenstein aus Bassersdorf auf Chico`s Dream. Den zweiten Platz belegte Julia Züst aus Gundetswil mit Liola und den dritten Platz erreichte Salome Lüdi aus Biel-Benken mit Super Rosi. In der zweiten Abteilung ging der Sieg an Esther Andres aus Wynau mit Schwalbencavalier gefolgt von Stefanie Lou Köppel aus Unterägeri mit Pamino und Ruth Hunkeler-Wittleder aus Birmensdorf mit Fanfare.

Im Finale des Junioren Badmintoncups sicherte sich Laura Rentsch aus Guntershausen mit Osirys du Fruitier den Sieg. Den zweiten Platz belegte Kerstin Häusermann aus Egliswil mit Magdalena und den dritten Platz sicherte sich Dominique Stöckli aus Wynau mit Nistria.

Dem Hagel getrotzt

Bei Kälte, Regen, Sonne und gar Hagel traten dann am Sonntag die Reiter der Kategorie B2 und B3 gegeneinander an.In der Kategorie B2 setzte sich Beat Sax aus Bubendorf mit Helios durch und siegte knapp vor Camille Guyot aus Forel (Lavaux) mit Shankar des Hayettes und Iris Schönenberger aus Mollis auf Monkey.

In der Kategorie B3 konnte Davide Randone aus Embrach auf Happiness S die Richter und das grosse Publikum begeistern und den ersten Rang erreichen. Camille Guyot aus Forel (Lavaux) erreichte mit Rock Cherry den zweiten Rang und Stefanie Bigler aus Selzach sicherte sich mit La Mirza den dritten Platz.

Nicht nur das Wetter war sehr abwechslungsreich, sondern auch die gebotenen Darbietungen der Reiterpaare. Vor allem auf der bis zu 2.2 Kilometer langen Geländestrecke bot sich den Zuschauern von der Festwirtschaft aus ein toller Ausblick. Viele fantasievolle Hindernisse, wie beispielsweise die Ente, der Pferdestall oder den Gemüsetisch galt es zu überwinden. Immer wieder eine Herausforderung war der Einsprung in den Teich, bei jenem viel Vertrauen zwischen Pferd und Reiter und auch die Vertrautheit zum Wasser gefragt war.

Schwierige Bodenverhältnisse

Die Parcours- und Crossbauer Dieter Bigler und Fredy Schneider erstellten sehr interessante und auch optisch überaus ansprechende Prüfungen. Die aufgrund des Geländes technisch nicht so schwierig ausfallenden Prüfungen boten vor allem den jungen und unerfahrenen Teilnehmern gute Startmöglichkeiten. Erschwert wurde der Ritt jedoch durch die schlechten Bodenverhältnisse. Aufgrund des vorangegangenen Regens war der Boden sehr weich und vor allem am Sonntag wurde es wegen des einsetzenden Regens zunehmend matschig und rutschig. (awi)

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