Magden
Vielseitiges und ausdrucksstarkes Schaffen

Judith Schenk, Doris Michel Bidert und Steffen Stähle stellen in der Museumsgalerie aus.

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Judith Schenk, Doris Michel Bidert und Steffen Stähle stellen in Magden aus.

Judith Schenk, Doris Michel Bidert und Steffen Stähle stellen in Magden aus.

Zur Verfügung gestellt

«Ungewollt gewollt» – so lautet das Motto von Judith Schenk aus Hellikon, deren abstrakte Werke durch erfrischende Farbigkeit, Formen und die Vielseitigkeit der verwendeten Materialen bestechen.

Ihre Experimentierfreudigkeit beschreibt sie selbst als unermesslich und einzigartig, die Ideen für Ihre Bilder findet sie in sich, sie ist sich selbst Inspiration genug. Judith Schenk arbeitet vorzugsweise mit grossen Pinseln, bedient sich aber auch der Spachtel-Collagen und Schütttechnik.

Mit sicherem Gefühl für Ästhetik und Harmonie arrangiert sie Formen, Farben und grafische Element zu expressiven Bildkompositionen.

Doris Michel-Bidert, wohnhaft in Binningen, hat schon in der Kindheit ihre Leidenschaft fürs Malen und Zeichnen entdeckt. Da war es naheliegend, sich neben Familie und Beruf in der Malerei laufend weiterzubilden.

Ihr Weg führte über die Aquarellschule P.R. Riniker in Bern zu diversen Meisterkursen. Dieser Werdegang spiegelt sich auch in ihren Bildern wieder, in ihrer Reduktion auf das Wesentliche und im Spiel mit Farbe, Licht und Schatten. Doris Michel-Bidert hat ihre Werke schon in namhaften Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt.

Steffen Stähle kann sich die Steinhauerei nicht mehr aus seinem Leben wegdenken. Dabei hätte er doch fast den künstlerischen Löffel geschmissen bei seinem jahrelangen Versuch, sich in der Malerei auszudrücken. Aber wozu hat der Mensch Freunde.

Die Freundschaft zu Paul Agustoni hat ihn animiert, sich erfolgreich in Stein auszudrücken. Mit den natürlichen Formen seiner Skulpturen trifft er schnörkellose Aussagen, die technisch meisterlich sind. Er erzielt damit eine visuell angenehme und einladende Wirkung.

Die Ausstellung ist bis zum 4. April zu sehen. Geöffnet ist die Ausstellung am Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr sowie am Mittwoch und Donnerstag von 17 bis 19.30 Uhr. (AZ)