Frick
Viele strahlende Kinderaugen an der Rollbörse in Frick

Die vorläufig letzte Ausgabe der Rollbörse war ein Erfolg. Nicht zuletzt deshalb herrscht auch Hoffnung, dass sich neue Organisatoren finden lassen.

Marco Weiss
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Zufriedene Organisatorinnen Ruth Nondjock, Theres Ackle, Jaqueline Winter, Beatrice Fischer (v.l.) und Loreen Nondjock (vorne)
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Sarah Maurer mit ihrer Tochter Helena
Leonard Zanellea hat von seiner Mutter Anja ein neues Velo bekommen
Carmen Winter, Esther Giordano und Jaqueline Winter sorgen dafür, dass die Kasse stimmt.
Rollbörse in Frick
Andreas Rios mit seinem Sohn Kenai nach dem Kauf eines Velos
Bruno und Jessica Winter kümmern sich um das leibliche Wohl der Besucher

Zufriedene Organisatorinnen Ruth Nondjock, Theres Ackle, Jaqueline Winter, Beatrice Fischer (v.l.) und Loreen Nondjock (vorne)

Marco Weiss

Strahlende Kindergesichter, viele Velos und zufrieden Eltern gab es am Samstag bei der Rollbörse in der Schulanlage Ebnet in Frick. Velos, Kinderwägen und alles, was rollt, aber keinen Motor hat, wurde bei der vorerst letzten Ausgabe der Rollbörse erfolgreich verkauft. Trotz Kälte und Regen waren die Organisatoren Ruth Nondjock, Theres Ackle, Jaqueline Winter und Beatrice Fischer zufrieden.

Rolf Zimmerli zeigte sich optimistisch, dass das erfolgreiche Konzept weitergeführt wird: «Ich bin seit 15 Jahren dabei und würde mir wünschen, dass es weiter geht. Meiner Einschätzung nach, werden jüngere Leute kommen und die Rollbörse weiterführen.»

Für seine Nachfolger hatte der erfahrene Zimmerli auch noch einige Tipps parat. «Man braucht drei Jahre, bis alles rund läuft. In dieser Zeit muss man ein Team entwickeln, die Veranstaltung bekannt machen und Leute finden, die Velos reparieren können», erklärt er. Ausserdem sei es wichtig genügend weitere Helfer zu haben, die beispielsweise die Kasse machen oder Würste verkaufen, so Rolf Zimmerli.

Organisatorin Theres Ackle sieht in der Rollbörse eine Ergänzung zum Angebot zum Brockenhaus «Brockoli» und der Kinderkleider-Börse, die nicht genug Platz für Velos und Kinderwägen in ihren normalen Verkaufsräumen haben.

«Es braucht viel Einsatz und man verdient nicht viel. Aber, wenn man es gut macht, dann ist es eine prima Werbung», beschreibt die Organisatorin ihre Motivation, die Rollbörse über mehr als ein Jahrzehnt betreuen zu haben. «Gefragt sind auch in diesem Jahr wieder günstige Sachen», meint sie.

Aber wie kam die Veranstaltung bei den Gästen an? Kenai Rios strahlt, als er von der Aargauer Zeitung angesprochen wird. «Heute habe ich mein drittes Velo bekommen. Wir haben es zusammen ausgesucht», sagte er mit Blick zu seinem Vater Andreas.

Sarah Maurer freut sich darüber, dass das neue Velo ihrer Tochter nicht teuer, aber gut ist. Töchterchen Helena schwankt zwischen Freude über ihr neues Rad und Unbehagen wegen des Regens. Nicht so Leonard Zanella. Der Kleine freut sich und das zeigt er auch: Fest umklammert er den Lenker seines neuen Velos und grinst über beide Backen. Auch Mutter Anja lässt sich vom Nieselregen nicht die Laune verderben und lächelt mit Leonard um die Wette.

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