Frick
Viele bunte Dinos für noch vielmehr echte Dinosaurierknochen

Im Rahmen des Fricker Dorffestes wurden die Dino-Sitzbänke versteigert. Der Erlös kommt dem Fricker Sauriermuseum zu Gute. An der Versteigerung selbst kamen 13540 Franken zusammen. Noch mehr Geld fliesst durch die bereits im Vorfeld verkauften Bänke.

Susanne Hörth
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Viel Publikum an der Versteigerung der Dino-Sitzbänke. Die Versteigerung fand im Rahmen des grossen Fricker Dorffestes statt.

Viel Publikum an der Versteigerung der Dino-Sitzbänke. Die Versteigerung fand im Rahmen des grossen Fricker Dorffestes statt.

Susanne Hörth

Wie oft besteht die Möglichkeit, einen Dinosaurier zu erwerben? Und wenn dieses neue «Haustier» dann auch noch anspruchslos in Sachen Futter und Pflege ist, vielmehr auf seinem breiten Bauch zum Sitzen und Ausruhen auffordert, ist die Anschaffung eines solchen Urtieres doch eine Überlegung wert. Ganz in diesem Sinne drängten sich am frühen Samstagabend ein grosses Publikum in die Anlieferungshalle der Maschinenfabrik Müller AG in Frick. Die Versteigerung der Dinositzkunstwerke stand bevor. Nicht mehr alle der insgesamt 37 individuell gestalteten Bänke standen zum Kauf. Einige wurden bereits zuvor verkauft.

Auktionator Hansjörg Schraner pries die Kunstwerke an, forderte zum Steigern auf. Dieses gestaltete sich unterschiedlich. Teils eher verhalten oder gar nicht, wurde bei anderen Sitzobjekten der Preis zügig in die Höhe getrieben. Insgesamt 18 Bänken wechselten innert eineinhalb Stunden die Besitzer. Diese Bänke erzielten zusammen die schöne Summe von 13540 Franken. Dazu kommt dann auch noch der Betrag der bereits vor der Versteigerung verkauften Dinobänke.

Der Erlös dieser Sitzbankaktion kommt dem Fricker Sauriermuseum zugute. Wenn auch die Vision eines neuen zentralen und grösseren Museums mit dem Erlös nicht realisiert werden kann, so hilft, um auch weiterhin die grossartigen Saurierfunde aus der Fricker Tongrube bergen und für die Öffentlichkeit präparieren zu können. «Die wenigen Bänke, die nicht verkauft worden sind, werden wir in Frick aufstellen», erklärt Gemeinderätin Susanne Gmünder-Bamert.

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