Beim Dino-Kreisel in Frick öffnete Mitte Juni die Markthalle Frick ihre Tore. Die Idee für das Markthallen-Konzept hatte Dominik Fuchs, Geschäftsführer der Decorex GmbH, die im oberen Stock der Halle ihre Produktion hat. Nach einem Facebook-Aufruf meldeten sich in knapp einem Monat rund 40 interessierte Aussteller. Die Stände wurden eingerichtet, und es entstand ein abwechslungsreiches Angebot mit Artikeln aus Wolle, Schwemmholz oder Altglas. Auch Lebensmittel aus Eigenproduktion gehören zum Angebot. Die Anbieter müssen für den Verkauf nicht vor Ort sein. Diesen übernehmen gegen eine Pauschale die Decorex-Mitarbeiter.

Geschäft hat wieder angezogen

Grundsätzlich sei er zufrieden, sagt Dominik Fuchs zwölf Wochen nach der Eröffnung. «Während der Ferienzeit herrschte Flaute, aber mittlerweile hat das Geschäft wieder angezogen.» Dass in den Sommermonaten weniger Kundschaft in der Markthalle einkaufe, damit haben sowohl Fuchs als auch die Aussteller gerechnet. Und so sind von den Anbietern, die im Juni gestartet sind, gut 30 und damit der Grossteil noch dabei. «Im letzten Monat hatten wir ein paar freie Stände», so Fuchs, «nun ist aber wieder fast alles belegt.» Gerade diese Woche seien wieder neue Stände eingerichtet worden. Und: Für den Herbst und die Adventszeit gibt es viele Stand-Anfragen. «Ich weiss noch nicht, ob ich alle erfüllen kann», so Fuchs.

Ende des Jahres, wenn die Markthalle ihre erste Adventssaison hinter sich hat, will Fuchs dann auch eine vertieftere Bilanz ziehen und festlegen, wie sich die Markthalle weiterentwickeln wird. Nicht ändern kann er dabei einen Nachteil der Halle: die Lage. «Viele unserer Kunden kommen explizit wegen eines Anbieters und schauen sich dann auch die anderen Stände an», so Fuchs. Laufkundschaft habe man aber kaum.

Monatliche Events mit den Standbetreibern

Um die Bekanntheit zu steigern, organisiert Dominik Fuchs einmal pro Monat einen Event in der Markthalle. Am vergangenen Samstag etwa präsentierte Rosa Käser vom Steinwerkraum die Kunst der Bearbeitung von Speckstein – und wer wollte, konnte selber Speckstein schleifen und polieren. «Es kamen erfreulich viele Familien», so Fuchs. In der zweiten Septemberhälfte soll dann der nächste Anlass steigen. Dannzumal können die Anwesenden Kieselsteine bemalen. (az)