An der Sommergmeind im Juni 2014 hatte der Fricker Souverän einem Verpflichtungskredit in Höhe von 2,85 Millionen Franken für die Sanierung der Turnhalle Ebnet und der Neugestaltung des Pausenhofes zugestimmt.

Der Finanzrahmen konnte für beide Projekte eingehalten werden, sagte bei der von gut besuchten Einweihung am Samstag Gemeinderätin Susanne Gmünder Bamert. Sie begrüsste die Gäste auf dem Schulareal.

Darunter waren Gemeinderäte aus den Gemeinden im Einzugsgebiet der Schule wie auch Vertreter von Vereinen, welche die Schulsporthalle ebenfalls nutzen. Die Schulgemeinderätin sprach von einem «ehrgeizigen Zeit- und Finanzplan», der habe eingehalten werden können.

Bauleiter Roger Furrer vom Fricker Büro Bäumlin und John nannte den Zeitplan eine «Herausforderung». So seien die schweren und lauten Arbeiten in die Frühlingsferien 2015 verlegt worden, um möglichst wenige Störungen zu verursachen.

Das milde Wetter hat Furrer zufolge die Arbeiten begünstigt, vor allem auf den Dächern und bei der Installation der Photovoltaikanlage. Gleichwohl war es seinem Bericht nach im Sommer mitunter zu heiss, sodass die Dämmarbeiten an der Turnhalle für rund drei Wochen pausieren mussten.

Energetische Massnahmen

Die energetische Sanierung der 1968 erbauten Halle verschlang einen Grossteil der Investitionssumme. Furrer sagte, dass im Wesentlichen innen gedämmt worden sei, auch um die «horizontale Optik des Gebäudes zu erhalten».

Die aus den Jahren 1981 und 1989 stammenden Fenster werden durch neue mit Dreifachverglasung ersetzt. Im Halleninnern mussten Turngeräte, Türen und Tore entfernt oder angepasst werden, damit sie den heutigen Benutzungs- und Sicherheitsanforderungen entsprechen.

Der Hallenboden wurde, weil er sich noch in einem guten Zustand befindet, lediglich geschliffen, ausgebessert und farblich neu markiert. Die moderne LED-Leuchten sowie eine neue Lautsprecher- und Lüftungsanlage erwähnte Furrer ausserdem. Neu entlüftet von den Dämpfen, die beim Schweissen und Löten entstehen, wird auch der renovierte Werkraum im Untergeschoss der Turnhalle.

Neugestaltung des Pausenplatzes

Mit den Umbauarbeiten an der Turnhalle einher ging die Neugestaltung des Pausenhofes der Bezirksschule, was ein lang gehegter Wunsch der Schülerschaft war. Landschaftsarchitekt Bernhard Stöckli, mit dem Projekt beauftragt, begrüsste, dass die Initiative von den Jungen und Mädchen ausgegangen war, auch wenn die Initianten die Verwirklichung «nicht mehr erleben» konnten: Vier Jahre liegen die ersten Ideen dafür schon zurück. Der Pausenhof präsentiert sich nach Abschluss der Arbeiten grosszügiger, offener und attraktiver. Sitzgelegenheiten, Spielangebote und ein Springbrunnen laden jetzt zum Verweilen und Aktivsein ein.

Aktiv bei der Einweihung am Samstagnachmittag waren auch die Cheerleaderinnen der Oberstufe mit ihren Tänzen und der Knabenchor Young Voices mit seinen Liedern. Für die Bewirtung der Gäste sorgten Schulklassen, die mit dem Verkauf von Essen und Getränken ihre Klassenkassen aufbessern konnten.