Frick

Verena Salvisberg zur neuen Pfarrerin in Frick gewählt

Pfarrerin Verena Salvisberg freut sich auf die neue Herausforderung. sag

Pfarrerin Verena Salvisberg freut sich auf die neue Herausforderung. sag

Ein wichtiges Geschäft, das viele Stimmberechtigte an die Versammlung geführt hatte, war die Wahl der neuen Pfarrerin. Neben dem Budget 2013 standen vier Anträge von Krediten für Sanierungen der kirchlichen Bauten zur Diskussion.

Das Interesse an der Kirchgemeindeversammlung der reformierten Kirchgemeinde Frick war gross: Kirchenpflegepräsident Patrik Hugo konnte 61 Stimmberechtigte begrüssen. Die Kirchengutsverwalterin, Patricia Haller, erläuterte einzelne Posten des Budgets 2013, das sie erstmals in Zusammenarbeit mit der Steuerverwaltung der Landeskirche erstellt hatte.

Kritik an Umnutzung

Das Budget, das weiterhin auf dem unveränderten Steuerfuss von 20 Prozent basiert, gab zu keinen Fragen Anlass und wurde mit grossem Mehr gutgeheissen. Rege Diskussionen und einige Skepsis erntete jedoch einer der vier Baukreditanträge: die Umnutzung des Sitzungszimmers im Kirchgemeindehaus. Das Sitzungszimmer soll mit kleineren baulichen Veränderungen in zwei Büroräume mit Arbeitsplätzen für die Sekretärin und für die Sigristin umgewandelt werden. Als neues Sitzungszimmer soll in Zukunft die Bühne dienen, die im letzten Jahr mit einer schalldichten Trennwand zum Saal versehen worden war. Der Bauverantwortliche, Werner Fasolin, und Präsident Patrik Hugo vermochten mit guten Argumenten zu überzeugen und schliesslich wurde dem Kreditantrag von 35000 Franken für den Umbau und die Umnutzung des Sitzungszimmers zugestimmt.

Die drei weiteren Kreditanträge – für die Renovationsarbeiten im Pfarrhaus Frick, für den Ersatz einer Reihe von 40-jährigen Fenstern durch moderne Dreifachverglasung und für die Sanierung des Eingangsbereichs bei der Linde (Rampe, Treppe, Podest) -– in der Gesamthöhe von 180000 Franken, wurden ohne Wortmeldungen genehmigt.

Verena Salvisberg neue Pfarrerin

Verena Salvisberg war mit ihrem Mann, Thomas Lantsch, an der Kirchgemeindeversammlung anwesend. Sie war während zwölf Jahren als Pfarrerin in Laufenburg tätig und wurde nun in geheimer Abstimmung mit einem Glanzresultat gewählt. Sie wird das Pfarramt in Frick im Juni 2013 antreten. Sie freut sich auf die Herausforderungen in einer grösseren Kirchgemeinde und mit einem guten Team. Samuel Dietiker hat sich dagegen in einer anderen Gemeinde zur Wahl gestellt. Die Kirchenpflege wird mit zwei zusätzlichen Gemeindegliedern eine Pfarrwahlkommission bilden und sich nach einem Ersatz für die zweite Pfarrstelle umsehen. Während des Übergangs wird die Stelle des Sozialdiakons Walter Preisig von 80 auf 100 Prozent erhöht.

Die geplanten Bausanierungen am Pfarrhaus Gipf-Oberfrick werden vorläufig sistiert. Auf die Frage nach den gut besuchten 11 vor 11-Gottesdiensten antwortete der Präsident, dass diese mit Sicherheit beibehalten würden. Bereits seien für das kommende Jahr 2013 vier Sonntage dafür vorgesehen.

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