Stein
Vandalen werfen Scheiben der Schule ein – mehrere 10'000 Franken Schaden

Vor einer Woche haben Vandalen die Scheiben der Schulanlage Brotkorb mit Steinen eingeschlagen. Sie verursachten damit mehrere 10'000 Franken Schaden. Dank der raschen Meldung aus der Bevölkerung konnte die Polizei verdächtige Personen anhalten.

Nadine Pfeifer
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Neben Storen zerstörten die Vandalen auch mehrere Fensterscheiben.

Neben Storen zerstörten die Vandalen auch mehrere Fensterscheiben.

Nadine Pfeifer

Vandalen haben an der Schulanlage Brotkorb in Stein heute vor einer Woche einen Schaden verursacht, der mehrere 10 000 Franken kosten wird. «Sie haben Steine vom Spielplatzboden genommen und auf die Scheiben geworfen. Besonders teuer sind dabei die grossen Fensterscheiben der Turnhalle», erklärt Sascha Roth, Gemeindeschreiber von Stein auf Anfrage der az.

Auch Fensterstoren wurden neben den zahlreichen Fensterscheiben von den Steinwürfen zerstört. Die Ermittlungen der Kantonspolizei laufen derzeit noch.

Der Fall der letzten Woche hat eine Besonderheit: Dank einer Meldung aus der Bevölkerung, traf die Polizei rechtzeitig vor Ort ein und konnte verdächtige Personen anhalten.

Eine so rasche Alarmierung sei «ein seltener Erfolg», sagt Sascha Roth. «Wir bekommen oft Meldungen von Leuten, die im Nachhinein erzählen, dass sie etwas gesehen oder gehört haben oder dass sie etwas gestört hat. Meistens ist es viel zu spät, sodass man nur noch den Schaden feststellen kann.»

Wer die Vandalen bei der Polizei gemeldet hat, ist der Gemeinde nicht bekannt. «Wenn wir erfahren würden, wer es war, dann würden wir sicher mit einem Blumenstrauss vorbei gehen. Vielleicht noch mit einer Flasche Wein», schmunzelt Sascha Roth.

Vom Knaller bis zum Litering

Klassischerweise sind nächtliche Ruhestörungen Auslöser für Beschwerden. «Wenn nachts Knaller oder Feuerwerkskörper abgelassen werden.» Dazu komme es öfters.

Man hoffte, Sachbeschädigungen mit einer Videoanlage den Garaus zu machen. «Wir hatten jetzt eigentlich Ruhe, seit wir die Kamera installiert haben.» Davor kam es jedoch auch schon zu Sachbeschädigung an Fensterscheiben und sogar zu einem Einbruch.

Trotz der Videoüberwachung stellt Litering nach wie vor ein Problem dar. Diesbezüglich zieht Sascha Roth eine ernüchternde Bilanz: «Es scheint, als könnte man das heutzutage nicht vermeiden.»

Sascha Roth appelliert an die Bevölkerung. Wer Vandalen beobachtet, sich an Ruhestörungen stösst oder andere Auffälligkeiten sieht, soll sofort Alarm schlagen. «Und wenn es dann mal nichts war, ‹tant pis›.»

Wer sachdienliche Hinweise zur Sachbeschädigung vom Donnerstag, 21. Mai, hat, soll sich bei der Gemeindekanzlei melden.

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