Herznach

Vandalen schneiden in Rebberg 300 Kilo Trauben ab

300 Kilo Trauben liegen am Boden

300 Kilo Trauben liegen am Boden

Unverständlicher Vandalenakt in Herznacher Rebberg. Unbekannte haben im Rebberg eines begeisterten Hobbywinzers rund 300 kg Trauben abgeschnitten und diese auf dem Boden liegen lassen.

Am Samstagnachmittag machte der Besitzer in seinem privaten Rebberg im so genannten Haugerhölzli oberhalb von Herznach noch einen Kontrollgang. Er freute sich über die prächtigen Trauben, die ein gutes Ernteresultat versprachen.

Doch am Sonntag folgte der Schock: «Weit mehr als die Hälfte der Blauburgundertrauben waren einfach abgeschnitten worden; es waren weit über 300 Kilo.» Verständlich daher, dass der seinen privaten Rebberg mit viel Liebe pflegende Herznacher bitter enttäuscht ist und gegenüber der az Aargauer Zeitung von einem «ebenso unbegreiflichen wie sinnlosen Akt der Zerstörung» spricht.

Dass nur gerade Trauben fein säuberlich mit einer Schere abgeschnitten und im Gras liegen gelassen, nicht aber die Schutznetze zerstört wurden und zudem die benachbarten Rebberge verschont blieben, könnte womöglich ein Indiz dafür sein, dass es sich um einen gezielten Anschlag auf diesen privaten Rebberg handelt. Dessen Besitzer, dem durch diese Aktion beträchtlicher Schaden entstand, hat bei der Kantonspolizei Anzeige gegen unbekannt erstattet.

Wer in der Nacht vom Samstag, 27. August, auf Sonntag, 28. August, im Haugerhölzli oberhalb von Herznach entsprechende Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich mit der Kantonspolizei in Frick (Telefonnummer 0628711333) in Verbindung zu setzen. Für Hinweise, die zur Aufklärung dieses Vandalenaktes führen, wurde eine Belohnung ausgesetzt. (HOT)

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