Fricktal
Und wieder lockt das Rampenlicht auf der Fricktaler Bühne

Im Fricktal werden wieder Talente gesucht: Schon heisst es wieder anmelden - zur 14. Talentbühne der regionalen Jugendarbeitsstellen Fricktal/Hochrhein.

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Die Vertreter der acht Jugendarbeitsstellen hoffen auch dieses Jahr wieder auf zahlreiche Anmeldungen zur Talentbühne.

Die Vertreter der acht Jugendarbeitsstellen hoffen auch dieses Jahr wieder auf zahlreiche Anmeldungen zur Talentbühne.

AZ

Wer kennt sie nicht, die Sternchen unserer Zeit. Mundart-Rocksänger Baschi aus Frick ist einer, der mit seinen Alben regelmässig in den Charts landet. Die Walliser Pop- und Soul-Sängerin Stephanie Heinzmann ebenso. Beide starteten ihre Karriere in Castingshows im Fernsehen. Beide zeigten ihr Talent erstmals dort einer breiten Öffentlichkeit.

Auch im Fricktal werden wieder Talente gesucht. Bereits zum 14. Mal findet am 4. Mai nächsten Jahres in Rheinfelden die Talentbühne Fricktal statt. Der Wettbewerb wird in sechs Sparten ausgetragen: Bands, Discjockey, Tanz, Artistik, Rap und Gesang. Acht verschiedene Jugendarbeitsstellen aus dem Fricktal und der deutschen Hochrheinseite veranstalten den Anlass gemeinsam.

Gezielte Talentförderung

Die Talentbühne richtet sich an Jugendliche, die zwischen 12 und 20 Jahren alt sind und in einer dieser Sparten ein spezifisches Talent haben. Wer gleichzeitig Einradfahren und Seilhüpfen kann, ist ebenso angesprochen wie jemand, der bisher seine kräftige Stimme ausschliesslich unter der Dusche unter Beweis gestellt hat. Genau darin liege der Unterschied zu Formaten wie «Music Star», sagt Oliver Benz von der Jugendarbeit Möhlin. «Bei uns sollen nicht nur die Besten auftreten, sondern auch die, deren Talent vielleicht noch etwas ungeschliffen daher kommt.» Dennoch: Eine Jekami-Veranstaltung soll es nicht werden. Eine Jury aus professionellen Künstlerinnen und Künstlern wird entscheiden, wer sich an der Talentbühne präsentieren darf.
Jugendliche sollen gezielt gefördert werden
Wie schon im letzten Jahr sollen die Jugendlichen allerdings nicht nur vor Publikum auftreten, sondern auch gezielt gefördert werden. Wer das Casting übersteht, wird an vier Vorbereitungsworkshops die Gelegenheit haben, sich unter professionellen Augen auf den Auftritt vorzubereiten. «Da wird dann nicht nur an der Technik gearbeitet, sondern auch an der Bühnenpräsenz», sagt Oliver Benz. «Wär doch schade, wenn eine Band am Grossen Abend zwar super Sound macht, gleichzeitig aber den Kontakt zum Publikum scheut.»

Dieses Jahr habe sich das Talentförderungskonzept jedenfalls bewährt, sind sich die Jugendarbeiter einig. Die Jugendlichen seien selbstbewusst aufgetreten und hätten eine einzigartige Show gezeigt. Der Kurbrunnensaal in Rheinfelden - wo die Show auch dieses Jahr wieder ausgetragen wird - war mit 500 Gästen bis auf den letzten Platz besetzt. Den Gewinnern winkten Preise in Form von professionellen Studioaufnahmen, garantierten Konzertauftritten oder dem Besuch namhafter Tanzstudios.
Auch dieses Jahr soll es wieder tolle Preise geben. «Wir hängen diese aber bewusst nicht an die grosse Glocke», sagt Oliver Benz. «Denn der Spass soll ganz klar im Vordergrund stehen.»