Gebaut wurde die neue Logistikdrehscheibe von der Jakob Müller AG aus Frick. Hintergrund des Neubaus seien die stetig steigenden Fahrgastzahlen, so Roman Cueni, der Leiter von PostAuto Nordschweiz. Nur mehr Busse anzuschaffen, löst die Probleme alleine nicht», umriss er die Herausforderung. «Die Bevölkerung entwickelt ein immer grösseres Mobilitätsbedürfnis – dafür müssen wir die nötigen Ressourcen bereitstellen», ordnete Hans Rudi Rhis, zuständig für den öffentlichen Verkehr Kanton, die Bedeutung des Neubaus in einen grösseren poltisch-wirtschaftlichen Zusammenhang ein.

Neben dem neuen Gebäude investiert PostAuto in innovative Antriebstechnologien wie Diesel-Hybride und Brennstoffzellen-Busse. Laut Unternehmnesangaben geht es dabei darum, Mobilität zu gewährleisten und dabei möglichst wenige fossile Brennstoffe zu verbrauchen. Dabei greifen die neue Halle und die neuen Antriebstechnologien wie gut gutes Uhrwerk ineinander: Neue Antriebstechnik senkt einerseits den Verbrauch von Diesel. Die neue Garage, die drei alte Garagen ersetzt, hilft den Betriebsablauf zu optimieren, was die den Verbrauch weiter senkt.

Steigende Fahrgastzahlen

«Die Fahrgastzahlen steigen rasant», bilanzierte Roman Cueni. In den Regionen Fricktal und Gelterkinden wuchsen die Fahrgastzahlen dabei laut Unternehmensangaben von 2011 bis 2012 um 200 000 auf 2,7 Millionen Fahrgäste.

Er gehe davon aus, dass dieses Wachstum auch in Zukunft anhalte, meinte der Leiter von PostAuto Nordschweiz mit Blick auf die Zukunft. Alle Projektpartner lobten die gute Zusammenarbeit. Aber nicht nur die, mit dem Projekt betrauten, Personen hätten gute Arbeit geleistet, auch die Bevölkerung habe sich vorbildlich engagiert, so Fredy Böni.

Tag der offenen Tür

Der Tag der offenen Tür zur Einweihung der neuen Garage im Bata-Park fand am Samstag statt und sollte die Bürger für die Veränderungen im öffentlichen Nahverkehr sensibilisieren und begeistern. Die Besucher konnten sich dabei einen Überblick über die neuen Räumlichkeiten machen und im Brennstoffzellen-Bus eine Probefahrt unternehmen. Das Fazit der Besucher fiel ausserordentlich positiv aus. Von es sei «nicht anders als in einem traditionellen Bus» bis zu «die Ruhe fand ich sehr angenehm» reichten die Reaktionen der Fahrgäste.

Um eine Gruppe aber war PostAuto Nordschweiz ganz besonders bemüht: Die heutigen Schüler und Busfahrer von Morgen. Für sie wurde eigens ein Wettbewerb organisiert, um herauszufinden, welche Wünsche die künftigen Fahrgäste haben werden.