Laufenburg
Um diese Hilfe zu ermöglichen, helfen viele mit

Elsy Amsler und Armin Fust informierten über die Arbeit der Elsy-Amsler-Stiftung in Kenia. Mit enormem Engagement und tatkräftiger Unterstützung vor Ort konnte in den vergangenen zwölf Monaten wieder vieles auf den Weg gebracht werden.

Ingrid Arndt
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Elsy Amsler mit einem kenianischen Neugeborenen.

Elsy Amsler mit einem kenianischen Neugeborenen.

Armin Fust

Eingeladen waren zu diesen Abend in Laufenburg Gönner und Spender, durch deren finanzielle und sonstige Hilfe diese Tätigkeit überhaupt erst möglich ist. Mit enormem Engagement und tatkräftiger Unterstützung vor Ort konnte in den vergangenen zwölf Monaten wieder vieles auf den Weg gebracht, manche Hürden allerdings mussten in diesem afrikanischen Land auch genommen werden. Der Container mit den Hilfsgütern zum Beispiel lag zwei Monate fest und auch der Weitertransport von Mombasa in das St.Elizabeth Hospital war durch den Dauerregen eine logistische Herausforderung. Umso grösser dann die Freude beim Auspacken all der nützlichen Dinge einschliesslich Musikinstrumenten und Fussballkleidung.

Eine Garage für das sehnlichst erwartete Auto, einen geländegängigen Toyota, der zum Krankentransporter umgerüstet wird, wurde fertiggestellt ebenso wie die Verbrennungsanlage für den Spitalmüll. Die Palette der Behandlungsmöglichkeiten ist breit gefächert und ein Segen für die Menschen der Region. Neben Malaria werden Durchfall, Schlangenbisse, Verbrennungen und kleinen Unfällen behandelt, HIV im Labor getestet, Kinder geimpft, Schwangere entbunden und mehr.

Auf einen virtuellen Rundgang durch das so wichtige Erstversorgungshospital nahm Arnim Fust in Wort und Bild die Gäste des Abends mit. Er war im August für drei Wochen in Homa Bay. Beeindruckend ist der hohe Standard dieses Gesundheitszentrums, die hervorragende Hygiene, durch langen Vorbildcharakter nunmehr eine Selbstverständlichkeit für das Personal. Endlich konnte auch erreicht werden, dass wöchentlich einmal ein Arzt ins Haus kommt.

Übergabe des Health Center

Ein Höhepunkt des langen unermüdlichen Einsatzes des Stiftungsrates war im Mai im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes und in Anwesenheit von Elsy Amsler sowie der Bevölkerung die Übergabe des St.Elizabet Health Center an die Diözese, die das Projekt nun eigenverantwortlich weiterführt. Auch der Staat wird gefordert sein. Verbunden ist die Übergabe mit einem umfangreichen Katalog an Auflagen und einem Vetorecht des Stiftungsrates. Finanzielle Unterstützung wie die Zahlung der Gehälter der 14 Hospitalmitarbeiter, Reparaturen und die Anschaffung zum Beispiel einer Waschmaschine wird auch weiterhin notwendig sein. Ein ins Leben gerufener Hospitalvorstand erstellt regelmässig im Jahr Rapporte an den Bischof und den Stiftungsrat. Damit soll gewährleistet werden, dass auch zukünftig alle Spenden eins zu eins ausschliesslich für das Center verwendet werden.

Veränderungen haben sich zu Jahresbeginn im Stiftungsrat selbst ergeben. Die beiden Mitglieder Erika Rüede und Susanne Hörth sind gesundheits- beziehungsweise arbeitsbedingt ausgeschieden. Neu gewonnen für die Tätigkeit wurden Hildy Ipser als Aktuarin und Armin Fust als Herr der Finanzen. Ohne die vielen Sachspenden aus der Schweiz wäre das Hospital niemals das, was es ist, ebenso wenig wie ohne die finanziellen Hilfen der Gönner, hob Elsy Amsler hervor und bedankte sich ganz herzlich im Namen aller Mitglieder.

www.mama-elizza.com