Herznach

Ueker wehren sich gegen neue Natel-Antenne in Herznach

Die Swisscom möchte in Herznach eine Mobilfunkanlage bauen. Das kommt vor allem in der Nachbargemeinde nicht gut an.

Seit Monaten beschäftigt ein Baugesuch die Gemeinde Herznach. Die Swisscom hatte im Herbst ein Baugesuch für eine neue Mobilfunkanlage auf dem Gebäude der Bänderfabrik Spyk eingereicht. Sie wolle damit die Mobilfunkabdeckung gewährleisten und die Verfügbarkeit für die Kunden in der Umgebung erhöhen, hiess es damals.

Gegen das Baugesuch gingen allerdings mehrere Einsprachen ein, unter anderem auch aus der Nachbargemeinde Ueken. Denn während der vorgesehene Standort einige hundert Meter vom Herznacher Wohngebiet entfernt liegt, gibt es in Ueken in unmittelbarer Nähe zum Antennenstandort mehrere Mehrfamilienhäuser; vor rund drei Jahren wurde eine Überbauung mit 22 Wohnungen fertiggestellt.

Die Gebäude liegen Luftlinie keine hundert Meter von der geplanten Mobilfunkanlage entfernt. Die Einwendungen richteten sich entsprechend vor allem gegen den Standort selbst (optisch) und die befürchteten Immissionen (Strahlung). Trotz Einsprachen hielt die Swisscom an ihrem Vorhaben fest.

Im März kommt es zum Treffen

Der Herznacher Gemeinderat hat nun die Stellungnahme des Unternehmens geprüft und beschlossen, eine Einwendungsverhandlung mit sämtlichen Parteien durchzuführen. Das bestätigt der Herznacher Gemeindeschreiber Harry Wilhelm auf Anfrage. Die Einsprecher sowie die Swisscom würden in den kommenden Tagen über diesen Entscheid informiert und für die Verhandlung eingeladen. Diese soll voraussichtlich Mitte März stattfinden.

«Wie immer bei einer Einwendungsverhandlung ist es das Ziel, dass alle an einen Tisch sitzen und eine Einigung erzielt werden kann», sagt Wilhelm. Wie diese aussieht, ist zum jetzigen Zeitpunkt völlig offen. Möglich ist alles – von einem Rückzug oder einer Anpassung des Bauvorhabens bis hin zum Rückzug der Einsprachen.

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