Sisseln

Überfall-Opfer bringt sich mit einem Sprung in den Rhein in Sicherheit

Luftaufnahme von Sisseln. Mit einem Sprung in den kalten Rhein konnte sich das Überfall-Opfer in Sicherheit bringen.

Luftaufnahme von Sisseln. Mit einem Sprung in den kalten Rhein konnte sich das Überfall-Opfer in Sicherheit bringen.

Zwei Männer nutzten in Sisseln die Hilfsbereitschaft eines jungen Deutschen brutal aus. Als dieser einem Hilferufer helfen wollte, wurde er überfallen. Mit einem Sprung in den Rhein konnte dieser den Tätern schliesslich entkommen.

Ein 21-jähriger Deutscher wurde am Donnerstagabend um 20 Uhr in Sisseln überfallen. Der Mann war zu Fuss von von Stein Richtung Sisseln unterwegs.

Bei einem kleinen Fluss, auf einem Feldweg gehend, hörte er einen Mann, der um Hilfe schrie. Er begab sich deshalb in ein Waldstück, wo er unvermittelt von zwei Unbekannten angegriffen und gepackt wurde.

Mann bringt sich mit Sprung in den Rhein in Sicherheit

Mann bringt sich mit Sprung in den Rhein in Sicherheit

Sprung in den Rhein

Die Täterschaft nahm ihm das Portemonnaie ab. Danach gelang es dem 21-Jährigen, einem der beiden Angreifer das Portemonnaie wieder zu entreissen und Richtung Kläranlage zu flüchten.

Er entschloss sich mit einem Sprung in den Rhein in Sicherheit zu bringen. Die beiden Täter flüchteten in dieser Zeit unerkannt.

Der junge Mann aus dem Landkreis Waldshut/D meldete sich später bei Bekannten in Sisseln, wo er sich abtrocknen und umkleiden konnte. Zudem begab er sich zur Kontrolle ins Spital.

Geringfügig verletzt

Die Verletzungen waren geringfügig, so dass er nach eingehenden Untersuchungen in der Nacht wieder entlassen werden konnte.

Die Kantonspolizei sucht nun nach den beiden Tätern.  Das Opfer beschrieb gegenüber der Kantonspolizei den einen Täter als zirka 25-jährigen, korpulenten Mann, ca. 180 cm, trug Kapuzenjacke, Jeans, Dreieckstuch über den Mund.

Der Mittäter war etwas kleiner, schlanker und trug ebenfalls eine Kapuzenjacke und ein Dreieckstuch. Die Täterschaft dürfte Schweizerdeutsch gesprochen haben.

Die Kantonspolizei bittet Personen, die verdächtige Beobachtungen machen konnten, sich zu melden (Tel. 062 869 46 50). (rsn)

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