Rheinfelden

Überbauung Lindenallee: 70 Wohnungen für rund 40 Millionen Franken

Spatenstich für die Überbauung Lindenallee mit Daniel Lüthy, Daniel John, Bruno Kuster, Brigitte Rüedin und Matthias Mühlheim (von links) vom Verwaltungsrat der Lindenallee Immobilien AG. – Foto: chr

Spatenstich für die Überbauung Lindenallee mit Daniel Lüthy, Daniel John, Bruno Kuster, Brigitte Rüedin und Matthias Mühlheim (von links) vom Verwaltungsrat der Lindenallee Immobilien AG. – Foto: chr

An bevorzugter Lage in Rheinfelden wird die Überbauung Lindenallee mit rund 70 Wohnungen realisiert. Mit dem Spatenstich wurde der Beginn der Bauarbeiten signalisiert, die bis etwa Ende 2014 dauern werden.

Es entstehen vier Wohnhäuser an bevorzugter Hanglange in unmittelbarer Nähe der Reha Rheinfelden. die Lindenalle Immobilien AG, Rheinfelden, investiert rund 40 Millionen Franken in die Überbauung Lindenallee. Mit dem offiziellen ersten Spatenstich signalisierte der Verwaltungsrat den Baustart für die Liegenschaften.

Wie Matthias Mühlheim, Vizepräsident des Verwaltungsrats der Lindenallee Immobilien AG vor Ort erwähnte, fühle er sich als administrativer Direktor der Reha Rheinfelden einerseits als halber Hausherr der Überbauung, während man von der Reha als Hausherrin sprechen könne. Denn das Land unterhalb der Baumreihe, die aus 20 Linden besteht, gehört der Reha beziehungsweise deren Pensionskasse. «Für die Reha, die sich seit 1896 am heutigen Standort befindet, ist das betreffende Landstück von Bedeutung. Wir sind interessiert an der Entwicklung der Reha und des ganzen Quartiers interessiert. Das Bauprojekt hätte die Möglichkeiten der Reha-Pensionskasse überstiegen, weshalb es zu einer Zusammenarbeit mit der JKB Immobilien AG in Frick gekommen ist, wo beide Partner je zur Hälfte an der Lindenallee Immobilien AG beteiligt sind», führte Mühlheim aus. Es sei das grosse Anliegen aller Beteiligten, dass die Linden erhalten und geschützt bleiben, denn es handle sich um eine Baumreihe, welche das Quartierbild mitpräge, wie betont wurde. «Es wäre schön, wenn es eine Arealarrondierung gäbe», sagte Matthias Mühlheim, der festhielt: «Die Reha zählt 500 Mitarbeitende, von denen eine Anzahl eine Wohnung in der neuen Überbauung finden wird, denn die Nähe zur Klinik ist natürlich von Vorteil.

Verwaltungsratspräsident Daniel John hob die gute Zusammenarbeit mit der Reha hervor und erinnerte daran, dass sich das Bauland seit 2009 innerhalb eines bewilligten Überbauungsplans befindet. «Es mussten zahlreiche Rahmenbedingungen eingehalten und Vorbereitungen erledigt werden, bevor wir nun mit dem Bau beginnen können. Dies alles hat rund zwei Jahre gedauert. Realisiert werden vier Mehrfamilienhäuser mit total etwa 70 Wohnungen. Von diesen wird rund die Hälfte vermietet, wobei es sich hierbei vor allem um Zweieinhalb-, Dreieinhalb- und Viereinhalb-Zimmer-Wohnungen handelt. Die Reha belegt selber in einem der Häuser das Erdgeschoss für Arztpraxen und das erste Obergeschoss für die Einrichtung eines Kurszentrums. Die verbleibenden rund 30 Eigentumswohnungen sind dann etwas geräumiger (ab Viereinhalb-Zimmer-Logis).

Es entsteht eine terrassierte Überbauung mit 140 bis 150 Plätzen in einer Einstellhalle. Zur Hangsicherung wird eine 150 Meter lange und 8 Meter hohe Nagelwand mit zwei Seitenwänden gebaut. Nach Einrichtung des Bauplatzes sollen im März die Baumeisterarbeiten beginnen, wie Daniel John ausführte. Mit der Vollendung des Rohbaus wird bis Ende nächsten Jahres gerechnet. Danach beginnt der Innenausbau, der 2014 abgeschlossen werden dürfte. Ab Ende 2014 wäre der Bezug der Überbauung angedacht.

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