Laufenburg

Über 20'000 Besucher kamen an die Herbstmesse

Die Hela-Besucher erfreuten sich nicht nur an den vielen Ständen, sondern auch am sonnigen Wetter. Bild: Peter Schütz

Die Hela-Besucher erfreuten sich nicht nur an den vielen Ständen, sondern auch am sonnigen Wetter. Bild: Peter Schütz

Sonniges Wetter sorgte an der Hela für eine lange Schlange am Softeis-Stand – Gewerblre nahmen sich Zeit für die Kunden.

Mit blauem Himmel und Temperaturen von bis zu 25 Grad Celsius herrschte am Wochenende nicht gerade das typische Wetter für eine Herbstmesse. Der Sommerhauch tat jedoch der Laufenburger Herbstmesse (Hela) keinen Abbruch – im Gegenteil: «Weil es die Tage und das Wochenende zuvor regnerisch war, sind viele Familien aufs Hela-Gelände gekommen, um mitunter das schöne Wetter zu geniessen», sagt Martin Essig vom Hela-Vorstand.

Bei spätsommerlicher Witterung standen besonders Erfrischungsgetränke und Glace hoch im Kurs der Besucher. «Vor dem Softeis-Stand bildete sich am Sonntagnachmittag eine Schlange quer über die Strasse», sagt Hela-Präsident Raffael Blaser. Aber auch die anderen 98 Standbetreiber, die auf dem Markt zwischen Stadthalle und Burgmatt ihre Waren feilboten, zeigten sich zufrieden. «Alle konnten einen guten Umsatz machen», sagt Blaser und schiebt nach: «Wir gehen von 20 000 bis 23 000 Besuchern aus.» Mit diesem Wert liegen die Veranstalter im Bereich der letzten Jahre – zu 70. Hela vergangenes Jahr kamen rund 20 000 Besucher.

«Helikopter war fast nonstop in der Luft»

Gefragt an der 71. Hela seien unter anderem die Helikopter-Flüge gewesen, so Blaser. «Der Heli war fast nonstop in der Luft, was nicht zuletzt an dem wolkenlosen Himmel und der Super-Sicht lag.» Andrang herrschte auch am Stand der nationalen Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle. Dort konnten sich Interessierte auf einem vibrierenden Stuhl und mit einer Virtual-Reality-Brille auf eine Reise in ein Tiefenlager begeben.

Das Sommerfeeling auf der Herbstmesse sorgte aber dafür, dass die Stadthalle und das umliegende Gelände mit den 50 Gewerbeausstellern nicht ganz so hoch frequentiert war wie für gewöhnlich, sagt Essig. «Dafür war die Qualität der Gespräche besser, weil sich die Gewerbeaussteller mehr Zeit für die potenziellen Kunden nehmen konnten.» So hätte so manch ein Gewerbeaussteller nach Beratungsgesprächen in der Stadthalle Folgeaufträge an Land gezogen. «Darüber hinaus wurden vor Ort etwa Versicherungen verkauft oder Hotel-Buchungen gemacht», sagt Essig.

Ofenbauer waren gefragte Fachleute

Aufgrund der Klimadebatte waren besonders die Holzoffenaussteller und Heizungsbauer an der Hela gefragte Fachleute. «Viele interessierten sich für das Thema der energetischen Sanierung und für Cheminées», sagt Essig, der nachschiebt, dass man wieder darum bemüht war, einen bunten Mix aus verschiedenen Branchen zu präsentieren.

Die Grossbaustelle aufgrund der Kantonsstrassensanierung habe die Herbstmesse kaum tangiert. Auch, weil die Ernst Frey AG ihre Maschinen und Materialien vom Platz vor dem Burgmatt-Schulhaus wegräumte, damit dort wie gewohnt die Chilbi stattfinden konnte. Dafür windet Blaser dem Bauunternehmen ein Kränzchen. Froh ist Blaser auch darüber, dass über das Wochenende kein einziger Sanitätseinsatz zu verzeichnen war. «Die Stimmung war stets fröhlich und friedlich.»

Ellenbogen in Schupfnudeln vermeiden

Nichts zu rütteln gibt es für Blaser an der Grösse des Hela-Marktes, der bei rund 100 Ständen bleiben soll. «So können wir kleine Lücken zwischen den Ständen lassen.» Diese sorgten dafür, dass auch bei einer hohen Besucherfrequenz zwischen Burgmatt und Stadthalle kein Gedränge entstünde. «Schliesslich will keiner beim Essen den Ellenbogen eines anderen in seinen Schupfnudeln haben», sagt Blaser.

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Autor

Dennis Kalt

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