Anlässlich einer Informationsveranstaltung des Gewerbevereins Rheinfelden hat Stadtammann Franco Mazzi gesagt, dass Rheinfelden zu den dynamischsten Gemeinden im Land gehöre. Er stellte weiter fest, dass sich das Leben in der Stadt lohne und dass alle aktuell laufenden Projekte über hundert Millionen Franken an Investitionsvolumen auslösen würden.

Weitere Glanzlichter in Sicht

Es war am Montagabend aber nicht nur die künftige Stadtentwicklung, die Mazzi als zielführend bezeichnete, sondern er blickte auch auf die unmittelbare Vergangenheit zurück: «Wir haben im vergangenen Jahr viel zur Entwicklung unserer Stadt beitragen können.»

Mit «wir» meinte er auch Projekte, die von Privaten realisiert wurden. Beispiele nannte der FDP-Politiker viele, unter anderem das Sicherheitszentrum mit Staatsanwaltschaft und Regionalpolizei, die erste Etappe des Salmenparks oder den dortigen Coop, der städtebaulich eine grosse Rolle spiele. Und: Mazzi hielt auch dezidiert fest, dass sich Rheinfeldens Investitionen in seine wichtigen wie unverzichtbaren Grünräume auszahlten.

Die 13 140 Einwohner zählende Stadt Rheinfelden, in deren Verwaltung im Jahr 2015 die Rekordzahl von 265 Trauungen stattfand, wird auch in Zukunft viele Glanzlichter feiern können. Der Stadtammann nannte für den Zeitraum 2016 bis 2018 unter anderem das «Rote Haus», welches einer der «schönsten Flecken der Stadt werden wird».

An der Einwohnergemeindeversammlung von Ende Monat steht als richtungsweisendes Geschäft der Rheinsteg als «geniales Projekt» zur Diskussion. Als eine der grössten Investitionen der letzten 40 Jahre ist der Ausbau und die Sanierung der Schulanlage Engerfeld vorgesehen. Alles in allem sollen deutlich über hundert Millionen in die Zukunft Rheinfeldens investiert werden.

Für Mazzi war auch wichtig, zu sagen, dass Rheinfelden – nicht wie anderenorts üblich – über keine Industriebrachen mehr verfüge. Der Stadtammann blickt in eine vielversprechende Zukunft: «Es geht gut weiter, davon bin ich überzeugt.»

Wärmeverbund vor Abschluss

Am Montag sind die Gewerbler im Weiteren über den Wärmeverbund informiert worden. Projektleiter Jürg Frutiger hielt fest, dass dieser bald realisiert sein werde.

Die AEW Energie AG habe viele Gebäude anschliessen können, auch Einfamilienhäuser. Frutiger lobte die Zusammenarbeit mit den Stadtbehörden und er nannte die Zahl von rund
20 Millionen Franken, welche man in die Anlage investiert habe. Alles in allem sei das Projekt sehr anspruchsvoll gewesen. «Es war aber auch ein einzigartiges Projekt.»