Bad Säckingen
Überraschung bei Musical «Happy Landing»: Emil mischt sich unters Publikum

Der Schweizer Star-Comedian Emil Steinberger wechselte Samstag-Abend einmal die Perspektive: beim Musical Happy Landing in Bad Säckingen war er Zuschauer.

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Emil Steinberger mit den Machern von Happy Landing.

Emil Steinberger mit den Machern von Happy Landing.

Eigentlich steht er regelmässig selbst auf der Bühne des Gloria-Theaters und begeistert von dort aus seine Fans. Jetzt nahm der Schweizer Star-Comedian Emil Steinberger zusammen mit seiner Frau Niccel einmal die andere Perspektive ein und erlebte das neue Musical Happy Landing in Bad Säckingen vom Zuschauerraum aus.

Steinberger hatte vor zwei Jahren von Musicalkomponist Jochen Frank Schmidt eine frühe Rohfassung der Story zur Lektüre erhalten – und nun wollte er erfahren, was aus seinen Verbesserungsvorschlägen von damals geworden ist.

«Emil hatte uns bereits beim Musical Bikini Skandal als Lektor sehr geholfen», erinnert sich Jochen Frank Schmidt, «und er ist ganz sicher keiner, der einem Honig ums Maul schmiert. Im Gegenteil, er merkt, wenn bei einer Story etwas hakt, und sagt das auch ganz direkt. So konnten wir viele Punkte bei Happy Landing gleich am Anfang verbessern und dafür bin ich ihm bis heute unendlich dankbar.»

Auch die Zuschauer der Samstagabend-Vorstellung freuten sich über den überraschenden Promibesuch und begrüssten ihn, kurz bevor der Vorhang sich öffnete, mit ExtraApplaus.

Nach der Vorstellung zeigte sich der Ehrengast hoch zufrieden. «Die Story ist gut gestrickt. Es gibt immer wieder Überraschungen für den Zuschauer. Das finde ich natürlich kostbar», lobt Steinberger das Produktionsteam, «das Gesamtbild aller Darsteller ist sehr homogen und gut ausgesucht. Das sind perfekte Leute, die sehr präzise arbeiten.»

Bei so viel Anerkennung ist auch der Komponist happy. «Ich war schon gespannt, was er sagen würde,» gesteht Jochen Frank Schmidt, «dass wir ihn so überzeugen können, hatte ich zwar gehofft, aber nicht erwartet. Umso glücklicher bin ich jetzt.»

Das Stück gefällt nicht nur Emil Steinberger. Die Show steuert gerade auf 20 000. verkaufte Ticket zu und läuft noch bis 22. April 2018 im Gloria-Theater. (AZ)