Kaisten
Über eine Brücke zum neuen Quartier

300'000 Franken kostet der Bachübergang in Kaisten, der künftig als Zufahrt zum Areal Hofacher dient. Die Gmeind entscheidet am Freitag darüber.

Susanne Hörth
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Diese Strasse wird mit dem Bau einer Brücke über den Kaisterbach Zufahrt für die geplante Hofacher-Überbauung.

Diese Strasse wird mit dem Bau einer Brücke über den Kaisterbach Zufahrt für die geplante Hofacher-Überbauung.

Susanne Hörth

Das neue Dorfquartier auf dem Areal Hofacher befindet sich nach jahrelangen Planungen, dem Fassen und Verwerfen von Beschlüssen und letztlich einem neuen Projekt mit Baueingabe auf gutem Weg Richtung Realisierung.

Bauherr und Eigentümer des Areals ist der Kaister Martin Schnetzler von der Schnetzler Immobilien AG. Insgesamt 63 Wohneinheiten, verteilt auf vier Mehrfamilienhäuser, sowie sechs Einfamilienhäuser an der Hangseite des Grundstückes sollen in naher Zukunft auf dem zentral gelegenen Areal entstehen.

Zufahrt über Brücke

Bereits im nächsten Frühjahr soll mit dem Bau der Mehrfamilienhäuser begonnen werden. Damit aber gebaut werden kann und später die Bewohner zu ihren Liegenschaften und Wohnungen gelangen können, braucht es eine Zufahrt zum Areal. Und diese führt von der Hauptstrasse her zwischen dem einstigen «Hirschen» und dem Café Cassiopeia Richtung Kaisterbach.

Um diesen trockenen Fusses oder auch mit Autos und anderen kleineren Fahrzeugen überqueren zu können, braucht es eine Brücke. «Die Bachbrücke gehört zur Groberschliessung des Gebietes Hofacher und fällt damit in die Zuständigkeit der Gemeinde», hält der Gemeinderat in seiner Botschaft zur kommenden Gemeindeversammlung fest.

Das Kaister Stimmvolk hat somit am nächsten Freitag, 20. November, über den Baukredit von 300 000 Franken zu entscheiden. Um die Brücke bauen zu können, sei keine Bachabsenkung vorgesehen, so der Gemeinderat im Baubeschrieb. Hingegen müsse dort, wo der Betonneubau hinkommt, der Bach leicht verbreitert werden. Nur so könne die Durchflussmenge bei einem Jahrhunderthochwasser gewährleistet werden. Für die Brücke, die fünf Meter breit ist und eine Spannweite von ebenfalls fünf Metern aufweist, wird mit einer Bauzeit von drei Monaten gerechnet.

Der Bau wird auch noch eine weitere bauliche Massnahme zur Folge haben. Die Kosten dafür trägt aber nicht die Gemeinde, sondern die Bauherrschaft. Deren Baugesuch sieht vor, dass auf jeder Bachseite zwei der insgesamt vier Mehrfamilienhäuser zu stehen kommen. Die Gebäude sind mit Einstellhallen und Zufahrten unterirdisch miteinander verbunden. Eine Bachunterführung wird im Zuge der unterirdischen Bauten erstellt.

Gemeindeversammlung am Freitag, 20. November, 20 Uhr (19.30 Uhr Ortsbürgerversammlung) in der Mehrzweckhalle.